Feuerwehr trainiert Umgang mit neuer Drehleiter

Von: Anna Petra Thomas
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Auch an der Kreisverwaltung übten die Heinsberger Feuerwehrleute den Einsatz ihrer neuen Drehleiter. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Feuer im obersten Stockwerk der Kreisverwaltung, die dort arbeitenden Menschen sind aufs Dach geflohen, so das Übungs-Szenario.

Was bei ihrer Rettung zu beachten ist, und wie vor allem die neue Drehleiter der Heinsberger Feuerwehr dabei optimal zum Einsatz kommt, übten die für Hub- und Rettungsfahrzeuge zuständigen Mitglieder aus Heinsberger Löschgruppen jetzt drei Tage lang mit zwei Spezialisten der sogenannten Fire-Fighter-Academy von Magirus.

Von diesem Unternehmen stammt das neue Fahrzeug der Heinsberger Feuerwehr mit seiner hochmodernen Technik. Sie zu besitzen, ist das eine, sie umfassend nutzen, das heißt zuverlässig bedienen und sicher beherrschen zu können, das andere.

Zu den 30 Stunden dieses Trainings gehörte auch Theorie. Zum Beispiel in Form physikalischer Gesetzmäßigkeiten. Dann folgten Übungen in der Abmessung und Schätzung von Längen, in der Auswahl der Standorte und der schnellen Entscheidung für den optimalen Einsatz der Drehleiter. Abgerundet wurde das Programm durch ein Training in puncto Sicherheit und eine weiteres in seltenen Anwendungen der Drehleiter. So kann sie aufgrund ihrer Knick-Technik zum Beispiel auch in ganzen engen sogenannten Unterflur-Bereichen eingesetzt werden.

Geübt wurden an unterschiedlichen Orten, die Wehrführer Ralf Wählen, zugleich Initiator der Fortbildung, mit den Ausbildern ausgesucht hatte. Nach dem Start an der Feuerwache in Heinsberg ging es zum Bizzpark in Oberbruch, zum Betriebsgelände der Firma Florack, zur Kreisverwaltung und zum Rathaus in Heinsberg.

Geübt wurden die Rettung von Menschen aus unterschiedlichen Höhen, die Brandbekämpfung über die Drehleiter, die Rettung aus einem Schacht und der Notbetrieb beim Ausfall der Drehleiter. Diese wurde bis die an den Grenzen ihrer Einsetzbarkeit ausprobiert, mit ihren unterschiedlichen Winkeln und auch im Kranbetrieb.

Zwölf Feuerwehrmänner waren beteiligt: Wilfried Oidtmann, David Peters, Alexander Daiker, Achim Thomas, Elmar Düren, Carsten Höpfel, Dennis Mevissen, Oliver Krings, Johannes Thelen, Udo Lowis, Ingo Gonstalla und Marcel Nießen. Alle freuten sich, nach der Fortbildung noch sicherer zu sein im Umgang mit der Drehleiter, auch für ganz ungewöhnliche Einsatzbereiche. „Aber wir haben auch gesehen, wie gut unsere Ausbildungsstand hier in der Heinsberger Feuerwehr doch schon ist“, erklärte einer der Feuerwehrmänner nicht ohne Stolz auf das bereits vorhandene Know-how.

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