Wassenberg - Feuerwehr: Die Grundausbildung erfolgreich bestanden

Feuerwehr: Die Grundausbildung erfolgreich bestanden

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Von der Rechtskunde bis zur Gerätetechnik: 15 Feuerwehrmannanwärter aus dem Kreis haben ihre Grundausbildung mit Erfolg abgeschlossen.

Wassenberg. Jetzt konnten 13 Feuerwehrmannanwärter aus Wassenberg und jeweils ein Kamerad aus Erkelenz und Wegberg ihre feuerwehrtechnische Grundausbildung mit Erfolg abschließen. Bereits im Februar 2015 hatten die Kameraden mit dem ersten von sechs Teilen der modularen Grundausbildung begonnen.

Neben Rechtskunde und den Grundlagen der komplexen Fahrzeug- und Gerätetechnik im Bereich der Feuerwehr galt es im ersten Teil, zum Ersthelfer ausgebildet zu werden, da die jungen Wehrleute im Einsatzdienst immer wieder auch mit verletzten Personen konfrontiert werden, denen es qualifiziert zu helfen gilt.

Rund 240 Stunden

Im zweiten Abschnitt standen die tragbaren Leitern der Feuerwehr auf dem Programm. Hierzu trainierten die Feuerwehrleute an einem Übungsturm der Berufsfeuerwehr in Mönchengladbach.

Nachdem im dritten Abschnitt die Informations- und Kommunikationseinheit der Feuerwehr Stadt Wassenberg die Anwärter im Bereich des Sprechfunks und im Umgang mit den (Land-)Kartensystemen geschult hatte, wurde daraufhin im November 2015 ein Atemschutzgeräteträgerlehrgang absolviert. Hier lernten die jungen Feuerwehrleute den Umgang mit den in der Feuerwehr (über-)lebenswichtigen Atemschutzgeräten kennen. Sie trainierten teils unter extremer körperlicher Belastung und bewältigten zum Lehrgangsabschluss auch eine Realbrandausbildung bei der benachbarten Feuerwehr in Wegberg.

Im April schließlich begannen dann in Kombination die letzten beiden Abschnitte der Ausbildung. Dreimal pro Woche wurden die Kameraden in der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung geschult und erlernten dabei sowohl in der Theorie als auch in der Praxis den Umgang mit Bränden, die Grundlagen der Mechanik und die Anwendung von pneumatischen und hydraulischen Rettungsgeräten kennen, die beispielsweise zur Befreiung von eingeklemmten Personen aus Unfallfahrzeugen zum Einsatz kommen.

Unter den prüfenden Blicken des Kreisbrandmeisters Klaus Bodden beendeten alle Anwärter schließlich ihre letzte praktische Prüfung mit Erfolg, so dass sie fortan voll einsatzbereit den in Not geratenen Bürgern zur Hilfe kommen können. Jeder Teilnehmer leistete ehrenamtlich rund 240 Stunden für den erfolgreichen Abschluss der Feuerwehrgrundausbildung.

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