Heinsberg - Feuer in den Gangelter Einrichtungen: Zehn Verletzte

Feuer in den Gangelter Einrichtungen: Zehn Verletzte

Von: Anna Petra Thomas
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Nach dem Brand eines Stromkastens mussten mehrere Personen wurden in Krankenhäuser gebracht werden. Foto: Anna Petra Thomas
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Nach dem Brand eines Stromkastens mussten mehrere Personen wurden in Krankenhäuser gebracht werden. Foto: CUH
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Nach dem Brand eines Stromkastens mussten mehrere Personen wurden in Krankenhäuser gebracht werden. Foto: CUH

Heinsberg. Beim Brand eines Stromzählers in einem Gebäude der sogenannten Gangelter Einrichtungen für Menschen mit psychischen Behinderungen sind am Mittwochnachmittag zehn Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Ursache war laut Polizeibericht ein Lichtbogen, der einem Arbeiter schwere Brandverletzunge zufügte.

Zum Zeitpunkt des Unglücks gegen 13.45 Uhr befanden sich 18 Menschen in der Einrichtung der Katharina Kasper Via Nobis in Heinsberg an der Valkenburger Straße. Einer der beiden Mitarbeiter des Stromnetzbetreibers Alliander, die mit den Arbeiten am Stromzähler beschäftigt waren, ein 51-jähriger Mann, erlitt schwere Brandverletzungen. Mit einem Rettungshubschrauber, der dazu mitten auf der Kreuzung mit der Ostpromenade landete, wurde er zur weiteren Behandlung in eine Universitätsklinik geflogen.

Aufgrund der Rauchentwicklung durch den Brand, der von einem Mitarbeiter der Einrichtung schnell gelöscht werden konnte, erlitten weitere neun Personen leichte Verletzungen. Drei von ihnen wurden vor Ort versorgt, sechs wurden zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr, die mit den Löschzügen eins (Stadtzentrum, Unterbruch, Schafhausen, Schleiden) und fünf (Karken, Kempen, Kirchhoven) vor Ort war, lüftete das Gebäude. Vor Ort waren zudem neben Einsatzleiter Hans-Leo Schreinemachers, stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg, Kreisbrandmeister Klaus Bodden, der Leitende Notarzt und mehrere Rettungswagen.

Was den Lichtbogen am Stromzähler ausgelöst hat, ist bisher unklar. Die Ursache werde weiter ermittelt, so Eduard Sudheimer, kaufmännischer Geschäftsführer der Alliander Netz Heinsberg. Das Amt für Arbeitsschutz wurde über den Arbeitsunfall informiert und hat zwischenzeitlich die weitere Bearbeitung des Vorfalls übernommen.

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