Festzelt bebt bei der 11. Baaler Rocknacht

Von: hewi
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Heiße Rhythmen beherrschten die Szene bei der Baaler Rocknacht im Festzelt. Mit dabei die Gruppe „Sowas von“. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Baal. Bei der elften Baaler Rocknacht ging es heiß her. Denn das Wetter spielte ausgezeichnet mit – und so war es bis in die späten Abendstunden hinein so warm, dass die Zugänge zum Festzelt an beiden Seiten weit geöffnet werden mussten. So konnten die Besucher heiße Rhythmen und ab und zu einen erfrischenden kühlen Lufthauch gleichermaßen genießen.

„Der Umzug ins Festzelt hat sich als gute Entscheidung erwiesen“, betonte einer der Helfer von der IG Baal. „Drüben im Saal wäre das bei der Besucherzahl jetzt ein Backofen.“ Mit dem Saal drüben meinte er das Bürgerhaus, in dem die Baaler Rocknacht mit ihrer Erfolgsgeschichte startete. Da der Andrang von Jahr zu Jahr zunahm, entschieden sich die Macher vom Verein „Baaler Rocknacht“, zum Jubiläumskonzert im vorigen Jahr auf den Pastor-Bauer-Platz und ins Festzelt umzuziehen, das man sich mit den Schützen teilt.

Mit von der Partie waren natürlich die Rocknacht-Urgesteine „Devices“, die auch Trompete und Saxophon zum Einsatz brachten und dem Publikum mit einem Streifzug durch die Highlights des Rock und Pop einheizte.

Auf dem Programm standen neben der elfköpfigen Band um Organisator Werner Königs auch der niederländische Akustik-Punkrocker Tim Vantol und die Iserlohner Band „Sowasvon“, die auch vor Poppunk und deutschen Lyrics nicht halt macht. Noch in der Nacht wurde gefegt und aufgeräumt, denn ab Samstag übernahmen die St-Hubertus-Schützen das Zelt für ihr Schützenfest. Am Samstagabend war dann Majestätenball, wo noch tags zuvor gerockt worden war.

Und gerockt wurde wieder für viele gute Zwecke, denn die Einnahmen fließen seit der ersten Rocknacht an gemeinnützige Zwecke und Institutionen, wie zum Beispiel das Erkelenzer Hospiz. Das muss sich nämlich laut Satzung zu einem erheblichen Teil durch Spenden finanzieren.

Auch das Kinderhospiz Regenbogen kann sich ebenso regelmäßig über Spenden von den Baaler Rockern freuen wie die Frühchen-Station des Rheydter Krankenhauses. Bislang konnten 176.000 Euro gespendet werden, allein im vorigen Jahr kamen 30.000 Euro zusammen.

Wie es diesmal finanziell bei der Baaler Rocknacht lief, werden die Organisatoren in einigen Wochen bekannt geben.

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