Festmesse in Myhl nach Renovierung der Kirche

Von: gp
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Auch das Bild von der „Verkündung Marias“, das neben dem Taufbecken seinen dauerhaften Platz fand, wurde von Pfarrer Wieners eingesegnet. Foto: Passage
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Anlass zur Freude bei den Katholiken in Wassenberg-Myhl: Zu Beginn der Festmesse segnete Pfarrer Thomas Wieners den Hochaltar sowie die beiden neuen Heiligenfiguren. Foto: Passage

Wassenberg-Myhl. Der Zahn der Zeit hatte unübersehbar Spuren in der Myhler Pfarrkirche St. Johann Baptist hinterlassen. Eine Renovierung vom Innenraum des Gotteshauses wurde daher unumgänglich. Nach einer kurzen Beratung stimmten die Verantwortlichen ­einer Renovierung zu und beauftragten ein Unternehmen mit der Renovierung.

Nun konnte die Kirche nach zwei Monaten der Renovierung - die Messfeiern fanden während dieser Zeit im Pfarrjugendheim als Ausweichort statt - mit einem festliches Gottesdienst und der musikalischen Begleitung des Organisten Jürgen Hausmann, dem Kirchenchor Myhl, unter der Leitung von Bärbel Krappen sowie dem Musikverein Myhl, geleitet von Herbert Kohnen, erstmals wieder genutzt werden. In bester Stimmung begrüßte Pfarrer Thomas Wieners die Kirchenbesucher in der im neuen Glanz erstrahlenden Myhler Pfarrkirche zu diesem ersten Gottesdienst.

Nach kurzen einleitenden Worten des Geistlichen übergab er das Wort an Kirchenvorsteher Norbert Sendke. Als Vertreter des Ortsausschusses und der Pfarrgemeinde St. Johann Baptist hieß Sendke die Gläubigen nach zwei Monaten der Renovierungsphase auf das Herzlichste in der Myhler Pfarrkirche willkommen.

Andreas und Johannes

Danach wies Norbert Sendke auf den im vergangenen Jahr eingeweihten Hochaltar hin. Zum Pfarrpatron, dem Heiligen St. Johann Baptist, dessen Figur die Mitte des Altars ziere, würden sich die neu angeschafften Figuren gesellen. Sie zeigen Apostel Andreas und Johannes. „Diese beiden Heiligenfiguren finden mit dem heutigen Tage ihren ständigen Platz auf unserem Hochaltar“, verkündete Sendke.

Ebenfalls wurde das große Holzkreuz im Altarraum neu gestaltet und der historischen Ursprungsform angepasst. Ein sehr eindrucksvolles Bild von der Verkündung Marias, das der Pfarre als dauerhafte Leihgabe zur Verfügung gestellt wurde, fand neben dem Taufbecken einen dauerhaften Platz. Das Bild der „Immerwährenden Hilfe“ hat einen neuen Platz unter dem Turm, neben dem Donatus-Fenster gefunden, wies Sendke die Gläubigen auch auf dieses Bild hin.

Gleichzeitig konnte auf Initiative des Fördervereins die Pieta unter der Orgelbühne restauriert werden. Die Kosten dafür übernahm komplett der Förderverein, so war zu erfahren.

Seine Rede beendete Norbert Sendke mit Dankesworten an alle Beteiligten und Firmen, die bei der Renovierung der Myhler Kirche engagiert waren. Er schloss mit den Worten: „Die Ausstattung und innere Schönheit einer Kirche soll nie ein Selbstzweck sein, sondern immer nur der Ehre Gottes dienen oder, wie der Heilige Pfarrer von Ars sagte: Für Gott kann nichts schön genug sein“.

Auch Adventskranz gesegnet

Bevor Pfarrer Thomas Wieners diese für die Gläubigen in Myhl so bedeutsame Festmesse gestaltete, segnete er den Hochaltar mit den neu angeschafften Heiligenfiguren, das Bild von der Verkündung Marias sowie auch den großen Adventskranz, der passend zur vorweihnachtlichen Zeit inmitten des Altarraumes aufgestellt worden war.

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