Kreis Heinsberg - Ferrari-Team gewinnt 15. Internationale Grenzland-Rallye

Ferrari-Team gewinnt 15. Internationale Grenzland-Rallye

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Bei den Prüfungen kam es auf Geschicklichkeit an: Andreas und Doris Kupper aus Hückelhoven errangen in ihrem Alvis Sport Special aus dem Jahr 1939 den Klassensieg bei den ältesten Automobilen im Rallyefeld.

Kreis Heinsberg. Über insgesamt 88 Pokale durften sich die Fahrer und die Beifahrer am Sonntagabend bei der Siegerehrung der 15.Internationalen Grenzland-Rallye auf dem Erkelenzer Markt freuen. In der Ehrenliste der Gesamtsieger verewigten sich Allo Melcher aus Aachen und Bernhard Stein aus Monschau mit ihrem Ferrari 365 GT C/4 aus dem Jahr 1972.

Sie gewannen den Großen Preis der Dekra, den Claus Döbber überreichte. Auch wenn sage und schreibe 320 PS unter der Motorhaube des Ferraris stecken: Es kam nicht aufs Tempo an bei dieser anspruchsvollen Rallye. Im Gegenteil: Der vorgegebene Schnitt lag bei 30 km/h. Und wer zu schnell unterwegs war, kassierte Strafpunkte. Gefragt waren vielmehr zuverlässiges Ankommen und Geschicklichkeit beim Lösen der verschiedenen kniffligen Aufgaben auf der etwa 120 Kilometer langen Strecke, die unter anderem nach Hückelhoven-Baal, Heinsberg und Wassenberg, aber auch nach Schwalmtal und Waldniel im Nachbarkreis Viersen führte.

Unter den Spitzenteams, die in den einzelnen Wertungsklassen Pokale errangen, waren auch Teams aus dem Kreis Heinsberg. Das Top-Resultat verbuchten dabei Andreas und Doris Kupper aus Hückelhoven mit ihrem (bei Ebay ersteigerten) Alvis Sport Special aus dem Jahr 1939: Sie errangen den Klassensieg in der Kategorie der ältesten Wagen.

Die Württembergische Versicherung hatte drei Sonderpokale gestiftet: Der Cup für das älteste Fahrzeug ging an Werner Straube aus Jüchen für sein Ford-T-Modell aus dem Jahr 1909. Als ältester Fahrer wurde Hubert Heinrichs aus Erkelenz ausgezeichnet. Der 80-Jährige hatte schon bei der Zielankunft für seine Klasse-Fahrleistung ein dickes Lob von seinem Beifahrer im Chevrolet Tourer (Baujahr 1932), Dr.Jan-Dirk Büscher, erhalten. Als jüngste Fahrerin wurde Lena Schroeders mit einem Pokal belohnt - ein passendes Geschenk zu ihrem Geburtstag. Die Waldfeuchter Trabi-Fahrerin wurde am Sonntag 18 Jahre alt. Geburtstag just am Tag der Rallye feierten ebenfalls zwei Beifahrerinnen: Noris Meisenberg aus Düren (unterwegs in einem MG-B von 1966) und Cornelia Göddertz aus Erkelenz (gestartet mit einem VW-Käfer von 1968). Ihnen allen galten viele Glückwünsche und Extra-Applaus des Publikums.

Der Concours d´Elegance stand - wie gewohnt - unter dem Patronat des Zeitungsverlages Aachen. Viele sehenswerte Automobile waren wieder mit von der Partie. Am Ende fiel die Wahl auf den Volvo PV 444 aus dem Jahr 1957. Norbert und Dorothea Weyerbrock aus Mönchengladbach nahmen die Trophäe für das schönste Fahrzeug aus den Händen von Regionalredakteur Dieter Schuhmachers entgegen. Der Volvo war von Norbert Weyerbrock aufwendig komplett restauriert worden, wobei er sehr viel Wert auf Originalität gelegt habe, wie Fahrtleiter Winfried Peters betonte.
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