FDP will interkommunale Zusammenarbeit

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Wassenberg. Beim Ortsparteitag der FDP Wassenberg in der Gaststätte Waldschänke waren die Landtags- und Bundestagswahlen Thema. Die Liberalen diskutierten aber auch spezifisch für Wassenberg relevante Themen. Informiert wurde über den geplanten Bau einer neuen Sportanlage mit Leichtathletikgelände, Fußballplatz und Tennisplätzen bei Orsbeck sowie über die Ausweisung neuen Baulandes.

Zu diesem Anlass konnte die Ortsverbandsvorsitzende Dr. Susanne Beckers die Kandidaten Dr. Klaus Wagner (Bund), Jorge Klapproth und Stefan Lenzen (Land) begrüßen. Klapproth, FDP-Fraktionschef im Heinsberger Kreistag, fungierte als Versammlungsleiter, der durch den Abend führte.

Klapproth sagte, dass er im bevorstehenden Wahlkampf zu einem guten Gesamtergebnis der FDP beitragen wolle. Wagner hingegen betonte seinen Siegeswillen: „Ich strebe ein gutes Wahlergebnis und das Direktmandat an.“ Lenzen gab an, Schwerpunkte bei Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur – wie zum Beispiel die B221n – in Wassenberg fördern zu wollen. Er regte auch an, interkommunale Gewerbegebiete zu fördern.

In der Diskussion zu Wassenberger Themen merkte Uschi Herold aus dem FDP-Ortsverband an, dass die Unterschiede der FDP zur CDU in Wassenberg in der Öffentlichkeit zu wenig wahrnehmbar seien, unter anderem am Beispiel der aktuellen Diskussion über Windradstandorte.

Susanne Beckers, Vorsitzende des FDP-Ortsverbands, berief sich darauf, dass das vorliegende Gutachten den Standort im Wald bei Birgelen vorerst als einzig möglichen Standort im Stadtgebiet beschreibe. Weitere Untersuchungen würden jedoch noch laufen. Bei der Diskussion über Fahrstuhl und Treppenlift am Bergfried sei die Wassenberger FDP klar auf Oppositionskurs, sagte Beckers.

Es sei wenig sinnvoll, dort teure Technik zu installieren, ohne zu wissen, wie man den Bergfried überhaupt nutzen wolle. Solche Ausgaben zu beschließen, sei quasi ein Schildbürgerstreich. Den geplanten Ausgaben in Höhe von 25.000 Euro für die Basis des Treppenliftes am Bergfriedes werde man daher im Rat ebenfalls nicht zustimmen.

 Angemerkt wurde, dass in Wassenberg besonders kleine, günstige Wohnungen etwa für Alleinstehende in der Größe von 25 bis 45 Quadratmetern kaum zu finden seien.

Zu den Ausführungen von Lenzen, der seit Jahren eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit fordert, äußerte sich Beckers in ihrem Bericht, dass die interkommunale Zusammenarbeit, gerade hier im ländlichen Raum, verbessert werden müsse, um Synergien zu nutzen, die uns alle finanziell bereichern würden – wie etwa ein interkommunaler Windpark. Man hätte schon im Vorfeld mit den Nachbarkommunen sprechen müssen. Nun „müssen wir uns alle mit den Gesetzen der Landesregierung, die nämlich die Windkraft stärken, rumärgern“, betonte Beckers ihr Anliegen.

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