Heinsberg - FDP plädiert für Konzept zur Controlling-Einführung

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FDP plädiert für Konzept zur Controlling-Einführung

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Heinsberg. Schon jetzt lässt die FDP-Stadtratsfraktion in Heinsberg wissen, was sie bei der nächsten Haupt- und Finanzausschusssitzung am 5. November beantragen wird: Die Verwaltung möge ein Konzept zur Controlling-Einführung erarbeiten.

Interne und externe Möglichkeiten zur Untersuchung der Prozess- und Arbeitsabläufe in der Verwaltung mit dem Ziel der Identifikation von Optimierungsmöglichkeiten sollen geprüft werden.

„Die Einführung des Controllings ist aus verschiedenen Gründen wichtig: Es wird vermehrt behauptet, dass öffentliche Verwaltungen unwirtschaftlich zu sein scheinen und sie würden sich nicht mit den Bedürfnissen des Leistungsempfängers auseinandersetzen. Diesem Druck und auch den finanziellen Engpässen sieht sich die Stadt Heinsberg ebenfalls ausgesetzt“, begründet der Fraktionsvorsitzende David Stolz die Initiative.

Das Controlling soll zu mehr Markt- und Kundenorientierung verhelfen. Zudem sei durch das Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF) vorgesehen, Ziele und Kennzahlen sukzessive zu erarbeiten.

Das Controlling habe als wesentliche Aufgabe, die Ziele der Verwaltung und Politik präziser und umfassender zu formulieren, glaubt Stolz. Das Controlling soll zudem dazu beitragen, die Verwaltung attraktiver zu gestalten. Die Leistungen sollen effektiver erfolgen. Es sollen Arbeits- und Prozessabläufe optimiert werden. Weiterhin sollen Entscheidungsprozesse flexibler und schneller gestaltet werden, wodurch wiederum eine Haushaltsentlastung möglich werden soll.

„Das Controlling, das keine originäre Führungsfunktion hat, soll lediglich die Führung unterstützen und zwar durch Generierung, Verarbeitung, Aufbereitung der Informationen, die die Führung benötigt. Deshalb sind geeignete Controlling-Instrumente erforderlich“, so David Stolz. Woran er dabei genau denkt, verrät er im Vorfeld der Sitzung noch nicht.

Bürgermeister Wolfgang Dieder hält sich mit einer Einschätzung des Antrags derzeit noch zurück. „Er ist rechtzeitig eingegangen und wird daher auf die Tagesordnung für den Haupt- und Finanzausschuss zur Beratung gestellt.“ Das ist alles, was er hierzu offiziell verlauten lässt.

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