FC Wegberg-Beeck: Gute Ergebnisse in der Halle und in Testspielen

Von: André Nückel
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Danny Richter (r.) war in der Hinrunde einer der Aktivposten beim Fußball-Regionalligisten FC Wegberg-Beeck. Foto: Royal

Wegberg. Teamchef Friedel Henßen ist dieser Tage gut gelaunt. Neben Erfolgen in der Halle verstärkt eine bis dato ordentliche Rückrunden-Vorbereitung das Selbstbewusstsein des Fußball-Regionalligisten FC Wegberg-Beeck. Auch personell hat das Schlusslicht zugelegt.

Nach einer Hinrunde zum Vergessen schöpft der Aufsteiger Kraft aus den jüngsten Ergebnissen. Die Titelverteidigung beim Sparkassen-Hallencup und der zweite Platz beim hochkarätig besetzten Turnier des Bonner SC steigern die Moral. „Es läuft momentan recht gut bei uns“, sagt Henßen.

Seit Anfang Januar bereitet sich der FCW auf die zweite Saisonhälfte vor. Dabei gilt es ein gesundes Gleichgewicht aus „Kondition, Tempo und Taktik herzustellen, weil wir einfach nicht die Möglichkeiten haben wie ein Profiverein“, erklärt der Teamchef.

Ein spielfreies Wochenende direkt zu Beginn kommt den Beeckern daher recht gelegen. Die Extrazeit wird auch genutzt, um Ortis Kumanini zu integrieren. Der 23-Jährige kommt vom Kreisligisten VfB Hochneukirch (Mönchengladbach) und lebt erst seit Mitte 2015 in Deutschland. Der aus Ghana geflüchtete Kumanini fasste zunächst in der B-Liga Fuß, obwohl er bereits in der Premier League, höchste Liga seines Heimatlandes, gespielt hat. Das entsprechende Potenzial attestiert ihm Henßen, der vor allem von den guten Deutschkenntnissen seines neuen Sechsers angetan ist: „Von den Voraussetzungen her bringt Ortis alles mit, was ein guter Regionalligaspieler braucht.“

Durch die beruflich bedingte Vertragsauflösung von Sebastian Jansen hat sich die Kadergröße daher nicht verändert. Das muss aber nicht zwangsweise so bleiben, denn in den bisherigen Testspielen kam auch der Nachwuchs aus der eigenen Reserve zum Einsatz.

Gegen den Mittelrheinligisten Borussia Freialdenhoven (4:2) und die beiden Niederrhein-Oberligisten 1. FC Mönchengladbach (3:0) sowie VfR Krefeld-Fischeln (2:1/Torschützen Danny Richter und Enzo Wirtz) erfüllte Wegberg-Beeck die ungewohnte Favoritenrolle.

„Ich glaube schon, dass wir unsere Lehren aus der Hinrunde gezogen haben – und da zähle ich das zweite Spiel gegen Rödinghausen auch zu.“ Für Henßen und seine Mannschaft startet die Rückrunde erst am Karnevalssamstag (6. Februar) mit der Auswärtspartie bei Mitaufsteiger Erndtebrück. Da gilt es, sich für die 0:3-Hinspielniederlage zu revanchieren und erstmals in der Regionalliga auswärts zu punkten. Bis dahin stehen noch einige Einheiten sowie ein letztes Vorbereitungsspiel im heimischen Waldstadion an.

Am Samstag, 30. Januar, testet der Traditionsverein KFC Uerdingen (Oberliga Niederrhein) die gute Frühform der Beecker auf Herz und Nieren. Anstoß ist um 14 Uhr.

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