Fast 50.000 Legehennen bald in Oberbruch

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Heinsberg-Oberbruch. Eier in der Region für die Region erzeugen: „Dies ist vom Verbraucher ausdrücklich gewünscht!“ Das behauptet jedenfalls Anton Nießen von der CDU im Rat der Stadt Heinsberg.

Deshalb begrüße seine Partei auch die Erweiterung des Legehennen-Betriebes der Firma Frank Esser in der Feldgemarkung Oberbruch. Im Jahr 2011 hatte das Unternehmen bereits ein Stallgebäude für 30.000 Legehennen errichtet, nun soll ein Gebäude für weitere 18.200 Tiere hinzukommen. Die Legehennen sollen in Bodenhaltung in dreietagigen Volieren mit Scharr-, Lege und Ruhebereich gehalten werden.

In Deutschland, so erläutert Nießen, der selbst Landwirt ist, liege der Selbstversorgungsgrad bei Eiern lediglich um 70 Prozent, in NRW sogar nur bei 25 Prozent. Der Kreis Heinsberg liege noch leicht darunter. Mehr Produktion von Lebensmitteln mit Direktvermarktung sei in der Region daher wünschenswert.

Lediglich die Grünen um Willi Mispelbaum konnten im Planungs- und Verkehrsausschuss die Begeisterung nicht teilen. Die 4,35 Tonnen Kadaver, die offenbar jedes Jahr in Oberbruch anfielen, ließen sie den Daumen senken.

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