Familienzentrum St. Lambertus Höngen: Bauarbeiten haben ein Ende

Von: agsb
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Endlich: die Mauerkolonne rückt ab. Die Kinder haben lange genug damit gelebt – das färbt ab. Fotos (2): agsb Foto: agsb
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Leiterin Manuela von Krüchten präsentierte den symbolischen Schlüssel, der zuvor vom Architekten Leo Rulands übergeben wurde.

Selfkant-Höngen. Großer Tag im Familienzentrum St. Lambertus Höngen: Die feierliche Einweihung mit der Schlüsselübergabe des Erweiterungsbaues am Kindergarten sowie die Präsentation der neuen Räumlichkeiten durch das Kindergartenteam der bisherigen Kindertagesstätte standen auf der Agenda.

Da wurde aus einer ehemaligen Besenkammer ein hochmoderner Wickelraum gezaubert; aus der alten Küche wurde ein schicker Ruheraum; aus dem bisherigen Waschraum wurde eine hochmoderne Küche, und, und... Die Räumlichkeiten im Kindergarten Höngen sind allesamt den neusten Erkenntnissen und Vorschriften angepasst. Auch sind alle Betreuungsräume miteinander verbunden – nicht nur die Kinder fühlen sich hier wie Zuhause. Und wie die Kleinen sich wohlfühlen: „Opa schau mal, ist das nicht cool hier“, führte ein Knirps den alten Herrn freudestrahlend durch die Räumlichkeiten. 70 Kinder in drei Gruppen werden hier betreut, dazu ab Sommer die neue U 3-Abteilung mit acht Kindern. Und nach den Sommerferien gibt es dann auch die Ganztagsbetreuung.

Das Architektenbüro Guido Rulands machte die ersten Planungen im Jahre 2009. Wegen der Verzögerung einer Finanzierungszusage konnte erst im September 2011 mit den Rohbauarbeiten begonnen werden. Im angrenzenden Erweiterungsbau wurden auch Sanierungs- und Verschönerungsarbeiten am Altbau durchgeführt. Diese waren zunächst nicht vorgesehen, wurden dann aber mit in den Auftrag gepackt. Im Altbau waren an Nutzfläche 364 Quadratmeter vorhanden, die Nutzfläche im Erweiterungsbau beträgt 164 Quadratmeter – somit steht jetzt eine Gesamtfläche von 528 Quadratmetern zur Verfügung. Die Baukosten lagen bei rund 340.000 Euro, dazu entstand ein Kostenaufwand in Höhe von rund 73.000 Euro für Geräte, Außenanlage und sonstigen Nebenkosten.

Die Feierstunde stand auch im Zeichen vieler Dankesworte. Sie richteten sich nur an das Kindergartenpersonal, an die Eltern, die viele Stunden ihrer Freizeit in den Dienst der Kinder stellten, oder an die Rentner, die mit ihrem Fachwissen und auch mit tatkräftiger Unterstützung mehr als ehrenamtliches Engagement zeigten. Auch die Kinder waren im Einsatz, und Leiterin Manuela von Krüchten blickte hier auf viele unvergessene Momente. „Die Kinder und Bauarbeiter haben Freundschaften geschlossen“.

Ein Dank ging von der Leiterin an alle, die mitgeholfen haben, ganz besonders wurde hier der Förderkreis des Familienzentrums genannt. Ein besonderer Dank galt Resi Nießen, die bis Juni 2012 den Kindergarten leitete und auch eine Kämpferin für diese Baumaßnahme war. Vor der Schlüsselübergabe durch Leo Rulands und der Einsegnung boten die Kindergartenkinder schauspielerische Leistungen.

Die Bauphase wurde exzellent dargestellt: Da rollten kleine Bagger an, es wurde vermessen, das Fundament gelegt, Bausteine und Fliesen verarbeitet, Heizungen geliefert, es wurde gebohrt, und der Teppich wurde ausgerollt.

„Es geht hier nicht nur darum, Kinder zu betreuen; es gilt, Angebote für die ganze Familie anzubieten“, sah Pfarrer Roland Bohnen vom Kirchengemeindeverband St. Servatius als Träger im Familienzentrum St. Lambertus einen sehr „deutlichen Qualitätssprung für Kindergarten und Kirche“.

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