Fall Jenny Böken geht zum Verfassungsgericht

Von: wos
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Die verunglückte Jenny Böken
Die verunglückte Jenny Böken.

Aachen. Gegen den früheren Kommandanten des Segelschulschiffes „Gorch Fock” und gegen den damaligen Schiffsarzt wird es vorerst kein Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung der Offiziersanwärterin Jenny Böken aus Teveren geben.

Das entschied der 1. Strafsenat des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichtes, wie am Dienstag Gerichtssprecherin Christine von Milczewski mitteilte.

Die Eltern der im Jahr 2008 über Bord gegangenen 18-jährigen Kadettin hatten über ihren Aachener Anwalt Rainer Dietz ein Klageerzwingungverfahren angestrengt. Im Fall des Kapitäns sei die Klage wegen fehlenden Tatverdachts „unzulässig”, hieß es.

Im Fall des Schiffsarztes, begründete Anwalt Dietz den Fortgang der Sache, habe der Senat jedoch nur „keine ausreichenden Anhaltspunkte” für den Vorwurf der fahrlässigen Tötung gefunden. In diesem Fall stehe der Gang zum Bundesverfassungsgericht offen, kündigte Dietz weitere Schritte an: „Die Eltern werden wie bisher für die Aufklärung des Todes ihrer Tochter kämpfen!”
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