Erkelenz - Fahrradfrühling mit reichlich Abwechslung

Fahrradfrühling mit reichlich Abwechslung

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
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Zweirad einmal anders: Dieser Parcours wurde beim Fahrradfrühling gerne gefahren. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz. Beim Fahrradfrühling muss man sich das Wetter schon einmal schönreden. Vor allem, wenn er am Niederrhein stattfindet. Also erklärte Frank Rucman vom Gewerbering kurzerhand Temperaturen im einstelligen Bereich und eine 35-prozentige Regenwahrscheinlichkeit zum „idealen Fahrradwetter“.

Das hatte schon zuvor Bürgermeister Peter Jansen beschworen, als er von der Bühne am Markt aus auf die diesmal sehr kleine Schar der Teilnehmer schaute, die gekommen waren, um an den ersten geführten Radtouren ins Erkelenzer Umland und bis hin zum Tagebauloch teilzunehmen. Die längste der Touren mit rund 30 Kilometern führte zur Aussichtsplattform bei Jackerath.

Die Touren wären an sich ein Garant für ordentliche Teilnehmerzahlen, ging es doch in die Doverener Heide zu den blauen Blumen und in den Schlossgarten von Haus Rurich sowie nach Tüschenbroich und Hohenbusch und zum Ultraleichtflugplatz nach Kückhoven. Dabei wurde natürlich nicht nur geradelt, sondern auch vor Ort viel Wissenswertes in Erfahrung gebracht. Denn sowohl auf Hohenbusch als auch auf dem Flugplatz und im Schlossgarten von Rurich warteten kompetente Helfer auf die Radwanderer, die einiges zu erzählen hatten. Radeln mit Mehrwert.

Damit das mit dem Radeln auch ohne Blessuren vonstattengeht, segnete Pfarrer Dieter Plewnia im Anschluss an die 10-Uhr-Messe in St. Lambertus die Fahrräder und ihre Besitzer für die bevorstehenden Touren. Während die einen strampelten, konnten die Daheimgebliebenen das bunte Treiben auf dem Markt genießen.

Ein Schnäppchenmarkt rund ums Fahrrad lud zum Stöbern ein. Zudem gab es Jan Clemens und seine waghalsige Trial-Show. Der 34-jährige Braunschweiger hat es mit seinen Zweiradkünsten schon bis zur Europameisterschaft im Trial geschafft und lieferte in Erkelenz ebenso wie die Einradsportgruppe des TV Büch einen beeindruckenden Beweis seines Könnens.

Bühnenprogramm auf dem Markt

Wer sich was traute, konnte auch kostenlos ein paar Runden auf einem Segway drehen, bei dem es darauf ankommt, das elektrisch betriebene Gefährt durch Verlagerung seines Körpers zu bewegen. Doch neben den traditionellen Drahteseln und den immer mehr um sich greifenden E-Bikes waren noch andere abenteuerliche Gefährte auf dem Markt unterwegs, die jedoch alle eines gemeinsam hatten: Man kann sie mit der Kraft seiner Beine bewegen.

In der Stadt ging es mit dem ersten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres, einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm auf dem Markt und Kunst zum Anfassen und Mitmachen im Alten Rathaus weiter. Die wurde wieder von Elke Bürgers präsentiert, der Leiterin des Erkelenzer Kunsttreffs.

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