„Fahrradfreundliche Stadt“: Radwege noch nicht perfekt

Von: Helmut Wichlatz
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In der Innenstadt geht es los auf die erste Mispelbaum-Tour rund um Erkelenz. 30 Radler samt Bürgermeister sind dabei. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz. Eine Stadt entdeckt das Fahrrad – so geschehen in Erkelenz vor einiger Zeit. Das Fahrrad ist nicht nur anerkanntes Nahverkehrsmittel in Erkelenz, auch in der Freizeit setzt man gezielt auf den Drahtesel. Mittlerweile ist Erkelenz an das Radwegenetz Nordrhein-Westfalens angebunden und trägt das Prädikat „Fahrradfreundliche Stadt“.

Und wie hätte man das Radwegenetz rund um Erkelenz besser eröffnen können als mit einer Radtour, an der Bürgermeister Peter Jansen (CDU), Mitglieder des Stadtrates und der Verwaltung und Nicole Stoffels teilgenommen haben. Die Referentin für Stadtmarketing ist für das fahrradfreundliche Engagement verantwortlich.

Die Mispelbaum-Tour führte die Teilnehmer ins Erkelenzer Umland. Genauer: Zu den Ortschaften, die vor sechs Jahren auf den 700-Jahr-Feiern vom Heimatverein einen solchen Mispelbaum bekommen hatten. Der hat für Erkelenz eine besondere Bedeutung, denn seine Blüte ist als „Gedrische Rose“ im Stadtwappen verewigt.

Rainer Merkens vom Heimatverein hatte sich gerne bereit erklärt, das Radwegenetz um Erkelenz mit dieser geführten Tour zu eröffnen. Die Mispelbaum-Tour ist eine der Routen, die der Heimatverein in den letzten Monaten gemeinsam mit der Stadt entwickelt hat.

Durch das neue und symbolbasierte System der Beschilderung wird es für Radfahrer einfacher, die Routen auch ohne Führung abzuradeln. An den entsprechenden Knotenpunkten klären Symbole darüber auf, welchem Weg man folgen muss, um an das erwünschte Ziel zu gelangen. In der Gruppe macht es natürlich noch mehr Spaß. Da lässt man sich auch nicht vom Regen abschrecken. Und so startete die Gruppe von rund 30 Radlern, um den Mispelbaum-Orten einen Besuch abzustatten.

„Noch ist das Beschildungssystem nicht optimal“, sagte Bürgermeister Jansen. Einige Schilder seien überwuchert oder nicht vollständig. „Aber wir sind auf einem guten Weg“, sagte er und betonte, dass die Ideen „in vielen Köpfen geboren wurden“. Darüber zeigte sich auch Peter London (CDU) erfreut: Er hatte sich früh für den Ausbau des Radwegenetzes eingesetzt und angeregt, die Außenorte wie Gerderath, Holzweiler oder Lövenich in das System aufzunehmen.

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