Erkelenz - Fahrrad, Handy Toaster kaputt? Jetzt hilft das Repaircafé

Fahrrad, Handy Toaster kaputt? Jetzt hilft das Repaircafé

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Erkelenz. Das Repaircafé in Erkelenz öffnet zum ersten Mal, und zwar feierlich am Samstag, 17. Juni, 12 bis 16 Uhr. Die Zahl der Engagierten ist kontinuierlich angestiegen. Spenden sind eingegangen. Das Repaircafé in der Räumen der Jugendkirche „jACk“ am Johannismarkt 5 kann nun endlich zum ersten Mal starten.

Gäste wie der Bürgermeister und andere, denen sehr am Wohnwert der Stadt Erkelenz gelegen ist, werden dabei sein, wenn ein Ort der gegenseitigen Hilfe eröffnet wird. Reparaturbedürftige Dinge können unter Anleitung selbst wieder gerichtet werden. Und das in einer schönen Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen.

Wer zukünftig elektrische Kleingeräte, sein Fahrrad oder auch das kaputte Kleidungsstück nicht wegwerfen mag, weil sie oder er es nicht allein reparieren kann, die oder der ist im Repaircafé genau richtig. Es kann aber auch das digitale Kleingerät sein, wie der Laptop oder das Smartphone, das nicht richtig funktionieren will.

Reparieren spart Müll

Im Repaircafé wird man auf Menschen stoßen, die bei der Reparatur behilflich sind und Anleitung geben. Das verlängert die Lebensdauer der betreffenden Geräte, und vor allem von Fahrrädern und spart zudem Müll.

Darüber hinaus geschieht das Ganze im „Café-Format“, so dass hier mindestens die Wartezeit einfach auch schön sein kann und man auf andere Menschen stößt, die ungern Dinge vorschnell wegwerfen mögen. Die Hilfe bei der Reparatur, der Kaffee und der Kuchen gibt es für die Gäste des Repaircafés ohne Bezahlung. Denn es geht hier eben nicht ums Geldverdienen, sondern schlicht und einfach um das Helfen. Spenden sind natürlich herzlich willkommen, aber nicht verpflichtend.

„Wieviel liegt und steht wohl in den Wohnungen und Häusern herum, dass nur ein paar richtige Handgriffe brauchen könnte, damit es wieder richtig funktioniert? Mehr als man glaubt“, sagt Gemeinderefrendar Michael Kock. „Wir vom Repaircafé-Team suchen natürlich immer noch kleine Werkzeuge und Verschleißteile für unsere ‚W-ERK-statt‘ und bedanken uns auch schon für die bislang gespendeten Dinge! Wir sind sehr angenehm überrascht, welches Echo allein die Ankündigung des Repaircafés hervorgerufen hat.“ Und wer „einfach so“ für das erste Repaircafé einen Kuchen spenden mag oder ein Pfund Kaffee, könne das Team gerne auch damit unterstützen. Ein Anruf (Telefon 0176/45701481) reiche aus.

Viele sollen es wissen

Die Mitglieder des Repaircafé-Teams sind natürlich von der Idee des Repaircafés überzeugt. Deshalb möchte das Team die erste Öffnung auch ganz feierlich starten, damit möglichst viele Menschen davon erfahren. Der Bürgermeister der Stadt Erkelenz, Peter Jansen, hat sein Kommen zugesagt. Ebenso andere Vertreter aus dem Stadtgebiet Erkelenz, die den Wert von ehrenamtlichem Einsatz grundsätzlich zu schätzen wissen.

So wird am Samstag, 17. Juni, ab 12 Uhr in den Räumen der Jugendkirche „jACk“, mitten in der Stadt gegenüber der katholischen Kirche zwischen einem Schuh- und einem Modegeschäft, eine Idee seinen Anfang erleben, die den Wohnwert in Erkelenz zu steigern vermag, das erhoffen sich zumindest die Organisatoren von dem Projekt.

Geplant ist zunächst ein monatliches Angebot. Weitere Fragen im Vorfeld der Repaircafé-Eröffnung beantwortet gerne Michael Kock, Telefon 02431/9733180; kock@christkoenig-erkelenz.de.

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