Färvpott Wassenberg: Bunter und rasanter Karnevalsmix

Von: anna
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Starke Auftritte: Eisbrecher in der Bütt bei den beiden Sitzungen der IG Färvpott in Wassenberg waren Beate Pfennings und ihre Tochter Kira, beide als Hoppeditz. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg. „Von Jecke für Jecke“ lautete das Motto der beiden Sitzungen, bei denen sich die IG Färvpott in Wassenberg an zwei Tagen über das zweimal ausverkaufte Pfarrheim von St. Georg freute.

Auch in dieser 14. Session traten wieder alle Aktiven ehrenamtlich auf, denn der Erlös der Sitzungen kommt einem guten Zweck zugute, in diesem Jahr der Jugendfeuerwehr der Stadt Wassenberg und der Fußballmannschaft behinderter Menschen in Birgelen.

Mit ihren bunt beklecksten Malerhosen zogen traditionell zunächst aktive Färvpöttches mit dem Mottolied der IG auf die Bühne. Später begeisterten sie das Publikum noch einmal mit einer Gesangsparodie.

Ihnen folgten in Trauerkleidung und in unzählige Papiertücher weinend die beiden Moderatoren Katrin und Markus Paulsen. Der Grund: Sie trauerten bereits um den Veranstaltungsort für die nächste Session, da noch in diesen Jahr mit Bauarbeiten am Pfarrheim begonnen werden soll.

Gefallener Engel

„In die Bütt“ gingen Beate Pfennings und ihre Tochter Kira, beide als Hoppeditz, Birgit Pfennings als „gefallener“ Engel, der mit gebrochenem Flügel im Pfarrgarten gelandet war, Brigitte Jansen mit niederländischem Flair und Georg Bienen als Bruder Georgius. „Zwei Welten treffen aufeinander“, war der Sketch überschrieben, in dem sich Jutta Graab-Ehlig und Birte Groß als zwei Frauen trafen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Und über ihre Wallfahrtserlebnisse plauderten Beate Derichs und Anita Pfennings.

Tänzerisch begeisterten zunächst die kleinsten Aktiven der Sitzung vom Kindergarten St. Georg. Ihnen folgten die „fantastischen Sechs“ als junge Funkemariechen, eine Tanzgruppe mit „River Dance“ sowie schließlich mit Anita Pfennings (69) und Agnes Schaffrath (77) „ein nicht mehr ganz taufrisches Tanzpaar“. Aber auch die Männer vom Ballett „Brühl olé“ schwangen ihre Beine. Gesanglich trugen Manfred Pierron als „Manni, der singende Steiger“ und das GHC-Trio mit einer Playback-Show zum gelungenen Programm bei.

Gastauftritte beim Färvpott hatten in der ersten Sitzung die Frauen der KG Kongo mit ihrem Tanz „Miss Africa“, am zweiten Abend die tanzenden „Mädels vom Lande“ aus Schafhausen sowie aus Ratheim eine Tanzgruppe der KG „All onger eene Hoot“ und die ebenfalls tanzenden „Dreamboys“ aus Obspringen.

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