Ex-Schulleiter Karl-Heinz Weltermann gestorben

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Starb am 12. November: Karl-Heinz Weltermann.

Erkelenz. Nach langer Krankheit ist nach Angaben der Schule am 12. November der ehemalige Leiter des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz, Oberstudiendirektor i. R. Karl-Heinz Weltermann, gestorben. Er hatte mehr als zwei Jahrzehnte lang die Geschicke der Schule geleitet.

Weltermann wurde am 1931 in Hamm/Westfalen geboren und wuchs in der Nähe von Paderborn auf. Nach dem Abitur 1951 trat er eine Ausbildung als Sortiments- und Verlagsbuchhändler an, die er mit der Prüfung erfolgreich abschloss. Dann nahm er das Lehramtsstudium in Germanistik und Sport auf, welches er 1960 mit dem 1. Staatsexamen abschloss.

Das erste Jahr der Referendarzeit verbrachte er am Gymnasium in Erkelenz (es gibt damals nur eins), das zweite Jahr am Einhard-Gymnasium in Aachen, wo er 1962 sein 2. Staatsexamen ablegte. 1960 hatte er seine Frau Marianne geheiratet. Die Familie (1961 wurde Tochter Birgitta geboren, danach Christiane, Ansgar, Burkhard und Barbara) wohnte in Mönchengladbach-Odenkirchen.

1962 begann Weltermann am (inzwischen nach Mädchen und Jungen getrennten) Jungengymnasium in Erkelenz. 1973 erfolgte die Ernennung zum Schulleiter. „Karl-Heinz Weltermann hat richtungsweisende Akzente im schulpolitischen, pädagogischen und organisatorischen Bereich unserer Schule gesetzt“, so Rita Hündgen, die heutige Leiterin des Cusanus.

1980 initiierte Weltermann die Umbenennung des städtisch-neusprachlichen Jungengymnasiums in Cusanus-Gymnasium, ein programmatisches Bekenntnis zur humanistischen-christlichen-ökumenischen Ausrichtung der Erziehungsarbeit. Ebenfalls zu Beginn der 1980er Jahre setzte er die Einführung der Koedukation durch. Rita Hündgen: „Großen Wert legte er auch auf die Zusammenarbeit mit den Eltern der Schüler, für die er immer ein offenes Ohr hatte.“

Auch nach seiner Pensionierung 1994 blieb er dem Cusanus eng verbunden, besuchte viele Veranstaltungen der Schule und hielt Kontakt zu Kollegen und ehemaligen Schülern.

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