Heinsberg-Karken - Ex-Minister Remmel zu Besuch im Schweinestall

Ex-Minister Remmel zu Besuch im Schweinestall

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Offene Gespräche: Ex-Minister Johannes Remmel sprach über Bürokratie und die Bemühungen sie abzubauen.

Heinsberg-Karken. Auch über seine Amtszeit hinaus sind Tierwohl und artgerechte Haltung Themen, die für Ex-Minister Johannes Remmel offensichtlich nicht an Prägnanz verlieren. In Heinsberg hat er sich die wohl einmalige Duroc-Zucht angeschaut. Grund für den Besuch im Schweinestall, war die Idee und Umsetzung des Duress-Schweins, dass die Familien Esser und Heinrichs in enger Zusammenarbeit entwickelten.

Das Thema artgerechte Haltung spielt hier eine große Rolle, denn nicht nur das Duress-Schwein an sich sucht seinesgleichen, auch die Haltungsform der Tiere. Moderne Stallungen, vier verschiedene Strohhaltungsformen, Futter aus eigenem Anbau der Familie Heinrichs und die einzigartige Zucht mit den eigenen Duroc-Ebern – für Ex-Landwirtschaftsminister Remmel war all das ein guter Grund in den Kreis Heinsberg zu reisen.

In der Auswahl der eigenen Zuchttiere spielen besondere Faktoren wie der Charakter der Tiere eine Rolle. „Wir selektieren unsere Zucht-Eber nicht nur nach Fleischqualität, sondern auch nach dem Charakter. Wir selektieren immer ganz ruhige und entspannte Tiere, die sich von nichts beunruhigen lassen. Und Neugierde ist ganz wichtig, die Schweine trotten uns dadurch hinterher und haben keine Angst.“

In einem offenen Gespräch wurde schnell deutlich, dass nicht nur der „kleine Landwirt oder Handwerker“ in seinem fortschrittlichen Denken und Vorankommen oftmals von Bürokratie und Politik ausgebremst werden, auch im politischen Hintergrund werde stetig für Vereinfachung gekämpft.

Mehr ehrliche Zusammenarbeit

In erster Linie freut sich Max Esser darüber, dass auch die Politik ihren Weg in den Schweinestall findet und sich somit mit der „Praxis“ auseinandersetzt. Doch übt er auch deutlich Kritik im politischen Umgang mit der Landwirtschaft: „Es sollte weniger darum gehen, schwarze Schafe zu benennen, vielmehr sollte die Politik sich um eine ehrliche und nachhaltige Zusammenarbeit bemühen. Hier im Rheinland gibt es viele Beispiele für tolle Lebensmittel und vorbildliche Haltungsbedingungen. Wir sind unglaublich Stolz auf unsere regionalen Lebensmittel.“

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