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Europawahl: Erkelenzer Schüler brechen nach Brüssel auf

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Die Schülergruppe des Erkelenzer Cusanus-Gymnasiums zusammen mit ihren beiden Fachlehrern beim Besuch in den Einrichtungen der EU in der belgischen Hauptsstadt Brüssel.

Erkelenz. 18 Schüler der Q2 brachen zusammen mit Wiebke Barfs und Michael Deck, die beide am Cusanus Sozialwissenschaften unterrichten, in die belgische Hauptstadt Brüssel auf. Unter der Leitung von Dr. Gerhard Schüsselbauer vom Gesamteuropäischen Studienwerk ging es nach einem politisch-historischen Stadtrundgang in die inhaltliche Vorbereitung auf die in den nächsten Tagen anstehenden Besuchstermine im Europaviertel.

Dort wurde zunächst die Europäische Kommission besucht. Die Cusanuer wurden über die Kompetenzen und die Aufgaben der Europäischen Kommission informiert. Petra Kammerevert, Mitglied des Europäischen Parlaments, beantwortete Fragen zu ihrer konkreten Arbeit im Parlament und zu verschiedenen aktuellen Themen. Den Tag rundete der Besuch des Parlamentariums ab, ein interaktives Museum zur Geschichte der europäischen Integration.

Um die Aufgaben und Rolle des Rates der EU ging es am nächsten Tag. Die Beraterin des Präsidenten der Arbeitsgruppe „Euro“ und Expertin für Bankwesen, Jaschke aus Slowenien, stellte das sogenannte „Europäische Semester“ vor, einen Präventivplan zur Verhinderung von Krisen, und beantwortete Fragen über die Währungs- und Finanzkrise in der EU.

Ein exemplarischer Einblick

Damit die Schüler einen exemplarischen Einblick in die Ansichten eines speziellen Landes zur Europäischen Union bekommen konnten, wurde die ständige Vertretung der Republik Polen bei der EU besucht. Es wurde auch über aktuelle Themen wie die Flüchtlingspolitik am Beispiel Lampedusa sowie das deutsch-polnische Verhältnis diskutiert. Was den Schülern nachhaltig vermittelt wurde, ist die Aussage, dass die Solidarität in der Gemeinschaft für die Europäische Union besonders wichtig sei.

Am letzten Tag stand ein weiteres Highlight auf dem Programm: Um die Ansichten einer unabhängigen Organisation kennenzulernen, trafen die Schüler Juliana Wahlgren von der Organisation ENAR (European Network Against Racism). Neben Fremdenfeindlichkeit und Rassismus wurden auch die Menschenrechtsverletzungen in Russland und die problematische Situation der Roma im osteuropäischen Raum thematisiert.

Die bevorstehenden Wahlen zum Europaparlament am 25. Mai stehen für die Erkelenzer Erstwähler nun fest im Terminkalender.

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