Kreis Heinsberg - Euro-Jugend-Treff kennt keine Grenzen

Euro-Jugend-Treff kennt keine Grenzen

Von: agsb
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Tanzen macht Spaß: Auch die Gäste aus Ungarn waren beim Multi-Kulti-Abend im Rahmen des Euro-Jugend-Treffs aktiv. Foto: agsb
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Daumen hoch: Freude herrschte auch wieder über die T-Shirts als Erinnerung an den Euro-Jugend-Treff 2016. Foto: agsb
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Teams aus vier Nationen vereint: Rumänien, Ungarn, Russland und Deutschland waren beim Euro-Jugend-Treff in Geilenkirchen mit von der Partie. Foto: agsb
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Die rumänische Jugend zeigte sich sehr musikalisch: Dan Vidican begeisterte beim Saxofonspiel Foto: agsb
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Der Gesangsstar kam aus Russland: Aljona Fabulowa sang sich in die Herzen aller Zuhörer. Foto: agsb

Kreis Heinsberg. „Wir danken Euch für die tollen Tage!“ Mit diesen Worten zeigten sich nicht nur die ungarischen Gäste aus dem Partnerkreis Komárom-Esztergom begeistert vom 23. Euro-Jugend-Treff im Kreis Heinsberg. Und Betreuer Artjom Lewin von den russischen Freunden aus Nischni Nowgorod sprach im Namen aller Teilnehmer: „Es war uns eine Ehre, hier sein zu dürfen.“

Die Gäste aus Arad in Rumänien und der deutsche Gastgeber FC Germania Bauchem komplettierten das Teilnehmerfeld beim Euro-Jugend-Treff. Die Veranstaltung der Sparkassen-Stiftung für Völkerverständigung kannte auch diesmal keine Grenzen. Die Jugend Europas erwies sich wieder einmal rasch als eine große Einheit.

Der abschließende Multi-Kulti-Abend war traditionell einer der Höhepunkte im umfangreichen Programm während des Osterwochenendes, zu dem unter anderem auch eine Stadtrallye und ein Discoabend gehörten. Nach einigen kurzen Ansprachen eröffnete die Jugendlichen aus Ungarn den Reigen bei dieser Veranstaltung und hatten eine lustige Idee. Sie stellten mit Zeichnungen einige ungarische Spezialitäten vor; außerdem präsentierten sie einen ungarischen Volkstanz.

Die Jugendlichen aus Rumänien warteten ebenfalls mit einem heimischen Volkstanz auf. Und da zeigte der junge Dan Vidican sein großes Talent auf dem Saxofon; er wurde frenetisch gefeiert. Wobei Aljona Fabulowa aus dem russischen Nischni Nowgorod allen die Show stahl. Die junge Dame sang mit ihrer „Goldstimme“ einige Lieder und war als „Superstar“ umjubelt. Die russischen Gäste verteilten einen Liedtext an alle: Kalinka ist das wohl bekannteste russische Volkslied.

Da zeigte sich die Multi-Kulti-Gruppe des gastgebenden FC Germania Bauchem (27 Nationen im Verein) sehr spontan und sprang im wahrsten Sinne des Wortes den russischen Freunden bei, sang und tanzte mit. Selbst stellte diese Gruppe des FC Germania auf der Bühne ihr tänzerisches Talent unter Beweis und ließ zudem Konfetti regnen.

La-Ola-Welle

Die Sportjugend im Kreissportbund Heinsberg als Kooperationspartner sagte Danke in allen vier Landessprachen und startete auch die La-Ola-Welle. Zusammen mit Thomas Pennartz, dem Vorstandsvorsitzenden sowohl der Kreissparkasse Heinsberg als auch der veranstaltenden Sparkassen-Stiftung, verteilte die Sportjugend schicke T-Shirts an alle Teilnehmer als Erinnerung an den Euro-Jugend-Treff 2016.

„Die Arbeit mit den Jugendlichen ist das Schönste“, sagte Betreuer Franz Schmidt aus Arad, der selbst seit mehr als zehn Jahren dabei ist und sich unter den Jugendlichen pudelwohl fühlt: Die Jugend scheint ihn ewig jung zu halten.

Als erste Mannschaft waren die Rumänen aus Arad bereits am Donnerstag angereist, es folgten am Karfreitag die ungarischen und die russischen Gäste. „Was uns immer wieder fasziniert ist, dass die Jugendlichen gleich am ersten gemeinsamen Abend eine Einheit sind. Beim Kennenlernabend in der Sporthalle wurden alle Grenzen im Handumdrehen beiseite gedrückt“, zog Markus Diederen vom FC Germania Bauchem sein persönliches Fazit.

Dem gastgebenden Verein wurde von allen ein sehr großes Engagement bescheinigt; Christel Coenen wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als „Mutter“ dieses Euro-Jugend-Treffs gesehen und ihr Einsatz mit viel Applaus gewürdigt.

Zur Eröffnung der Fußballturniere hatte Jakob Lang, stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend, zahlreiche Ehrengäste aus Wirtschaft, Sport und Politik begrüßt. Unter ihnen war auch der „Erfinder“ des Euro-Jugend-Treffs, Willi Engels, einstiger Vorsitzender des Kreissportbundes und Mitgründer der Sportjugend.

Sparkassendirektor Thomas Pennartz bezeichnete die Zusammenarbeit mit der Sportjugend als „Glücksfall“ und dankte auch dem Ausrichter Germania Bauchem sowie der Stadt Geilenkirchen. Pennartz stellte heraus, dass die Begegnung untereinander das Markenzeichen der Euro-Jugend-Treffs sei. Leonhard Kuhn, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Geilenkirchen, hatte als Schirmherr die Jugend Europas begrüßt und sich glücklich gezeigt, dass dieser Euro-Jugend-Treff bereits zum dritten Mal vom FC Germania Bauchem organisiert worden sei.

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