„Euregio BBQ Festival“: Zahl der Teilnehmer steigt

Von: anna
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Die „Flintstones“, Frank Winandi, Jeff Gehrke und Sebastian Dirks (v. l.), waren nicht nur Lokalmatadoren beim „Euregio BBQ Festival“ in Haaren, sondern zum ersten Mal in einem Wettbewerb dabei. Foto: anna
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Aus einem alten 1000-Liter-Tank hat Sebastian Dirks aus Haaren diesen Smoker selbst gebaut.

Waldfeucht-Haaren. Grillen, das tut Sebastian Dirks aus Haaren schon lange. Als er jedoch im vergangenen Jahr über das Gelände des „Euregio BBQ Festivals“ in seinem Heimatort schlenderte, wurde er mit Duft und gutem Geschmack vom Rost erst so richtig infiziert.

Mit seinen Freunden Jeff Gehrke aus Saeffelen und Frank Winandi aus Höngen tat er sich zum Team „Flintstones BBQ“ zusammen mit dem Ziel, in diesem Jahr selbst zu den Teilnehmern zu gehören.

Die drei besuchten das „Ruhrpott BBQ“ und die deutsche Meisterschaft. Mehr noch: der gelernte Flugzeugmechaniker Dirks, der auf der Nato-Air-Base in Geilenkirchen als Triebwerkstechniker arbeitet, besorgte sich einen alten 1000-Liter-Tank, der einmal als Druckluftspeicher gedient hatte und baute sich daraus seinen eigenen Smoker. Klar, dass er mit diesem Riesenteil die Blicke der Festival-Besucher auf sich zog.

Auch die von Roman Schellartz natürlich, dem Haarener, der die Veranstaltung vor zwei Jahren aus der Taufe hob. „Nicht wirklich“ habe er damals gedacht, dass sein Festival nun in seiner dritten Auflage einmal zu einer Traditionsveranstaltung werden könnte, die seit ihrer Gründung mehr und mehr Wettbewerbsteilnehmer, Juroren und natürlich auch Besucher nach Haaren zieht.

Die Zahl der Teilnehmer stieg im Vergleich zum vergangenen Jahr um knapp 30 Prozent. 28 BBQ- Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus Belgien, aus den Niederlanden und sogar aus Großbritannien maßen sich dieses Mal in der Zubereitung von Hähnchen, Schweinerippen (Spare Ribs), Schweineschulter (Pulled Porc) und Rinderbrust. Erweitert präsentierte sich auch das Zelt mit den 30 Juroren der „Kansas Barbecue Society“. Sie bewerteten Aussehen, Geschmack und Zartheit des Fleisches in neun Abstufungen von „excellent“ bis „disqualified“.

Am Vortag gab‘s gleich auf dem Festivalgelände zudem erstmals einen Jurorenkurs der „Kansas Barbecue Society“, der mehr als 20 Teilnehmer zählte, auch aus der Region. „Sogar einige Teilnehmer ließen sich zertifizieren, um so künftig noch besser zu wissen, worauf sie bei ihrer Zubereitung achten müssen“, so Schellartz.

Als er vor einigen Jahren so richtig anfing, sich fürs Grillen zu interessieren, existierten in Europa gerade einmal zwei Festivals für passionierte Freunde des guten Geschmacks vom Rost. Heute sind es bereits 22 und eines davon, das „Euregio BBQ Festival“ in Haaren. Mit dem Team „Wiesel“ aus Wesel und den „BBQ Longhorn Ranch Hands“ konnte Schellartz auch in diesem Jahr wieder zwei der führenden europäischen Teams in Haaren begrüßen.

Ein bisschen traurig war er nur, dass „Miss Piggy‘s BBQ“, die amtierenden Europameister und Haarener Vorjahressieger Scott und Lyndsey Lane aus dem englischen Leicestershire, dieses Mal nicht dabei sein konnten. „Sie sind vergangene Woche Großeltern geworden“, wusste Schellartz sie jedoch zu entschuldigen.

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