EU gibt Raum für Debatten

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Wassenberg. Zu einer Diskussionsrunde zur Europa- und Kommunalwahl begrüßte die Ortsverbandsvorsitzende Uschi Herold jetzt im Alten Rathaus neben den Mitgliedern und Gästen ganz besonders den Landtagsabgeordneten Dr. Ingo Wolf (FDP). In ihrer Einführung würdigte sie die Historie des im Jahre 1753 erbauten Gebäudes und des schönen alten Ratssaales.

Herold wies auf die gute Zusammenarbeit mit den niederländischen Nachbarn und die gemeinsame grenzüberschreitende Politik hin. „In der Europapolitik gibt es noch viel zu tun“, sagte Herold. Es läge – insbesondere aus Sicht der Bürger – noch vieles im Argen. Es sei sicher gut, dass Europa sich um einheitliche Ladekabel für Mobiltelefone sorge, aber weniger, dass oftmals Politik aus Brüssel kaum verständlich sei, meinte die Ortsverbandsvorsitzende.

Gastredner Dr. Ingo Wolf warb in seinen Ausführungen für die liberale Idee einer europäischen Politik. Die EU sei ein unverzichtbarer Bestandteil des Gemeinwesens. Sie sichere die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in Zeiten der Globalisierung. Zugleich mahnte Wolf aber liberale Prinzipien an. Die Mitgliedstaaten müssten weiter an der Überwindung der Schuldenkrise arbeiten. Einer Vergemeinschaftung der Schulden erteilte Wolf eine klare Absage. Das Prinzip der Eigenverantwortlichkeit müsse auch in Europa gelten.

Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, die vom Kreisvorsitzenden Dr. Klaus Wagner moderiert wurde. „Man hat in der Diskussion deutlich gesehen, dass die Menschen gerade in Fragen der Währungspolitik, der Zuwanderung, aber auch der Regulierungsflut verunsichert sind“, sagte Wagner.

Deshalb sei es umso wichtiger, dass nicht nur die positiven Seiten hervorgehoben würden, sondern auch notwendige Reformen und die Fortentwicklung der europäischen Politik entschlossen vorangetrieben werden.

Zum Abschluss und zur Erinnerung an Wassenberg überreichte die Vorsitzende ein Wassenberger Sämlingsbäumchen.

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