Erster Platz in Erster Hilfe für „Sanifanten“

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So sieht der Pokal für die Sieger des Schulsanitäterwettbewerbs des Jugendrotkreuzes aus – und so sehen die Sieger aus – es sind die„Sanifanten“, also die Schulsanitäter des Cusanus-Gymnasiums, mit Lehrerin Sabine Abt.

Erkelenz. Die Schulsanitäter des Cusanus-Gymnasiums, genannt „die Sanifanten“, konnten schon im letzten Jahr beim Schulsanitätswettbewerb im Haus des Jugendrotkreuzes in Bad Münstereifel mit ihren Fähigkeiten überzeugen und belegten einen hervorragenden zweiten Platz.

Beim diesjährigen Schulsaniwettbewerb konnten die Schulsanis abermals an 15 Stationen im Wettkampf gegen die Sanitätsgruppen von elf anderen Schulen aus NRW ihr Können unter Beweis stellen. Übungen der Ersten Hilfe standen hierbei im Vordergrund und waren in eine fantasievolle Rahmengeschichte zum Thema „Wahlkampf in Ah-Merry-Car“ eingebettet.

Die hochmotivierte Gruppe bestand aus Ann-Cathrin Dienhoff, Björn Bockhorn, Max Kremer, Nina Giersch, Niklas Juch, Nele Thiel, Tim Weitz. Zwei Schüler dieser Gruppe sind schon zum Sanitätshelfer ausgebildet, die anderen sechs sind Ersthelfer. Insgesamt überzeugte das Team sowohl durch auffallend gutes Fachwissen zur Ersten Hilfe als auch durch kreative Zusammenarbeit. So konnten die Cusanus-Sanifanten diesmal den ersten Platz belegen und einen riesigen Pokal mit nach Hause nehmen.

Betreut und moralisch unterstützt wurde das Team von Robin Ebersbach, der seit einigen Monaten den Schulsanitätsdienst begleitet. Damit der Schulsanitätsdienst gut funktioniert und auch die nachfolgenden Jahrgänge genauso viel Spaß daran haben, üben die Sanis regelmäßig an Nachmittagen für den Ernstfall.

Dazu werden in verschiedenen Rollenspielen Notsituationen dargestellt, wobei die richtigen Reaktionen und Hilfsmöglichkeiten der Schulsanitäter trainiert werden. Um genügend Übungsmaterialien dafür zu bekommen, hat die Gruppe im vergangenen Schuljahr in einem Aufruf um alte, abgelaufene Verbandskästen gebeten, die auch zahlreich gespendet wurden.

Realistische Fallbeispiele

Damit Fallbeispiele bei den Übungsnachmittagen in Zukunft noch realistischer wirken, konnten Materialien für die Notfalldarstellung inzwischen auch zugekauft werden. Außerdem bemüht sich die Gruppe stets darum, den Sanitätsraum zweckmäßig und ansprechend zu gestalten. Im vergangenen Jahr haben sechs engagierte Sanis den Sanitätsraum und die darin enthaltenen Stellwände neu gestrichen.

Für die Fälle, in denen verletzte Schüler nicht mehr laufen können, hatte der Sanidienst eine Trage, die allerdings etwas in die Jahre gekommen war. Diese konnte inzwischen mit Unterstützung der Schulleiterin Rita Hündgen durch ein modernes Spineboard ersetzt werden.

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