Erlebniswelt für Kinder: Interesse am Sport wecken

Von: jb
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Die Erlebniswelt in der Sporthalle in Kirchhoven sorgte bei den Grundschülern für jede Menge Abwechslung und Spaß. Foto: Johannes Bindels

Heinsberg-Kirchhoven. Eine „Erlebniswelt für Grundschulkinder“ hatte der Stadtsportverband in der Turnhalle der Grundschule Kirchhoven aufgebaut, um „über den Spaß an der Bewegung das Interesse am Sport zu wecken“, wie der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Willi Engels, formulierte.

Mit seiner Kollegin Annabeth Schmidt hatte Willi Engels schon am Abend zuvor sieben Stationen in der Turnhalle aufgebaut, die das Körpergefühl durch balancieren, springen, klettern und schaukeln entwickeln helfen sollten.

„Alle Schüler an der Schule werden mit ihren Klassenlehrern stundenweise das Angebot wahrnehmen. Sie können die Stationen selber auswählen und sich testen. Selbstentscheidung und Spaß an der Bewegung stehen dabei im Vordergrund“, erläuterte die Schulleiterin Kerstin Mechs das Programm. Die Kooperation mit dem Stadtsportverband werde alle zwei Jahre in Anspruch genommen, ergänzte sie die auch für die gehandicapten Kinder anregenden Übungsmöglichkeiten.

„Mir macht die große Schaukel am meisten Spaß. Und mir das Balancieren und der Tarzansprung“, bestätigten die Kinder, dass das Konzept „Sport macht Spaß“ ankam.

„Im Jahr sind wir mit unserem Programm an fünf bis sechs Terminen in den Grundschulen. Der Spaß an der Bewegung soll im Vordergrund stehen, mit dem Ziel, dass die Kinder in den Sportvereinen ihre Freizeit wahrnehmen und die Freude an der Bewegung nicht verlieren“, erläuterte Willi Engels das Engagement für die Kinder und die Schulen.

An den beliebtesten Stationen entstanden Warteschlangen. Und da konnten dann gleich beim Miteinanderumgehen ebenso Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme eingeübt werden. Dass alles reibungslos klappte, dafür sorgten Lehrer und die Helfer des Stadtsportverbands.

So saßen dann zunächst die neu ankommenden Kinder im Kreis und folgten der Einweisung von Engels gespannt. Jede Übung der einzelnen Stationen wurde nach seiner Anleitung durch eine besonders geübte Schülerin vorgemacht.

Unter dieser besonderen Betreuung war es nicht verwunderlich, dass auch weniger sportliche Kinder sich beim Balancieren auf einer leicht schwankenden Bank ausprobierten. Den Mut aufgebracht zu haben und zu erfahren, dass sie es schafften und dafür ein Lob einzuheimsen, spiegelte sich in den glücklichen Gesichtern wider.

Durch Fördern und Mut machen durch die Erwachsenen, sich selber an den Stationen fordern und erfahren, dass Bewegung Spaß macht, das waren die Zutaten für einen gelungenen Vormittag. Der Rahmen dafür setzte die Kooperation von Schule und Stadtsportverband.

Da lag der Gedanke für die anwesenden erwachsenen Beobachter nahe: Weiter so!

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