Erkelenzer Weihnachtsmärchen präsentiert „Frau Holle“

Von: Helmut Wichlatz
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Freuen sich auf die Aufführungen: Die Mitglieder des Märchenensembles mit Regisseurin Christine Laenen (oben rechts). Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz. Am Sonntag ist es wieder so weit: Das Erkelenzer Weihnachtsmärchen wird die großen und kleinen Zuschauer in die Stadthalle locken und sie mit einer Märcheninszenierung verzaubern. Diesmal steht das Märchen von Frau Holle auf dem Programm.

Wer die Inszenierungen der Märchenfreunde kennt, der weiß, dass auch diesmal wieder viel gelacht werden darf. Dafür kennt man die Schauspieler der Gruppe aus anderen Produktionen. Auch bei den Proben wird trotz der naturgemäß steigenden Nervosität viel gelacht. Zum Beispiel, wenn dem Schneemann, der von Sarah Herzog gespielt wird, mitten im Monolog einer der schwarzen Knöpfe abfällt. Das ist nicht geplant, aber trägt zur allgemeinen Erheiterung bei. Ebenso, dass die übrigen Ensemblemitglieder das kindliche Publikum spielen und entsprechende Antworten auf rhetorische Fragen geben. Probe unter realistischen Bedingungen.

Geprobt wird seit dem Sommer in einem Kellerraum der Nysterbach-Schule in Lövenich, bevor es am Sonntag hinausgeht auf die große Bühne der Erkelenzer Stadthalle. Regisseurin Christine Laenen ist zufrieden mit der zehnköpfigen Truppe. Seit 2011 führt sie die Weihnachtsmärchen auf und spendet den Erlös für die Kinderkrebshilfe Ophoven.

Die Idee zur Weihnachtsbühne hatte Bernd Roebers, weiß Eugen Symanski. Schnell hatte er eine Gruppe zusammen, die sich kennt und teilweise auch durch die Baaler Bürgerbühne oder Nysterbachbühne aufeinander eingespielt ist. Regisseurin Christine Laenen hatte zuvor schon rund zehn Jahre Erfahrung im Kindertheater und eigene Stücke auf die Bühne gebracht. Wie es sich gehört, wurde 2011 ein Verein gegründet.

Impulsgeber Roebers steht bei „Frau Holle“ nicht mit auf der Bühne, zieht aber die Fäden im Hintergrund. Auch Eugen Symanski muss aus beruflichen Gründen in diesem Jahr kürzer treten und sich mit einer kleinen Rolle begnügen. Diese füllt er aber in bekannter Manier mit viel Humor aus. Auch Aron Brocher und Hendrik Steinke beweisen als wegweisende Frösche komödiantisches Talent. Die Goldmarie wird von Jenny Gunder gespielt, ihre Schwester Pechmarie von Kim Laenen. Sie bekommen beide die Chance, bei Frau Holle, gespielt von Helga Neidhardt, ihr Glück zu machen. Mit bekanntermaßen sehr unterschiedlichen Ergebnissen.

Die Märchen kommen an beim Publikum. „Wir haben den Mittwoch als Zusatztermin bekommen, weil die Nachfrage so groß war“, betont Regisseurin Laenen. Im vorigen Jahr stand „Tischlein deck dich“ auf dem Programm. Ideen für die Zukunft haben die Märchenmacher auch schon. „Mein Traum wäre es, die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens in der Stadthalle aufzuführen“, verrät die Regisseurin.

Die beiden Aufführungen am nächsten Sonntag sind schon ausverkauft. Für den Termin am Montag, 7. Dezember, um 14 Uhr sind noch einige Karten da. Diese bekommt man am Freitag auf dem Weihnachtsmarkt an der Flexi-Bude beim Flüchtlingshilfsverein Willkommen in Erkelenz (W.i.E). Die Märchenmacher haben dem Verein das Kartenkontingent zum Verkauf zur Verfügung gestellt.

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