Erkelenzer Sonnenschein eG realisiert Photovoltaik-Freiflächenanlage

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Mit dem neuen Projekt gehören dann acht Photovoltaikanlagen zum Bestand der Erkelenzer Sonnenschein eG.

Erkelenz. In der neunten Generalversammlung der Erkelenzer Sonnenschein eG berichteten die Vorstandsmitglieder über ein erfolgreiches Geschäftsjahr sowie die Erweiterung der Genossenschaft durch den geplanten Bau einer Photovoltaik-Freiflächenanlage.

Mit dem neuen Projekt gehören dann acht Photovoltaikanlagen zum Bestand der Erkelenzer Sonnenschein eG: sieben Dachanlagen auf öffentlichen Gebäuden und eine Freiflächenanlage hinter der Grünannahmestelle an der Ferdinand-Clasen-Straße in Erkelenz. Die bestehenden sieben Anlagen haben 2016 eine Gesamtleistung von rund 180.000 kWh erbracht und damit rund 15 Prozent mehr als prognostiziert.

Insgesamt haben die Anlagen der Genossenschaft seit Inbetriebnahme 2009 knapp 900 Tonnen Kohlendioxid gegenüber der Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern eingespart. Für die Mitglieder wird für 2016 eine Dividende von fünf Prozent ausgeschüttet.

Seit Jahren treten Erkelenzer Bürgerinnen und Bürger mit Investitionswünschen an die Genossenschaft heran. Um diese zu erfüllen, wird noch in diesem Jahr der Bau einer Photovoltaik-Freiflächenanlage realisiert. Die Stadt Erkelenz hat dazu ein 2,2 Hektar großes Areal zwischen der Autobahn 46 und der Bahntrasse der Deutschen Bahn an die Genossenschaft verpachtet. Auf etwa zwei Dritteln davon werden 2772 Module auf 66 Ständertischen installiert. Die Unterkante der Ständertische befindet sich 80 Zentimeter über dem Boden, darunter wird artenreiches Extensivgrünland angelegt.

Die Anlage wird voraussichtlich im Herbst 2017 in Betrieb genommen und erzeugt dann rund 700 MWh pro Jahr. Die Erkelenzer Sonnenschein eG verdoppelt mit dem neuen Projekt ihr Investitionsvolumen. Gleichzeitig wird der Gesamtertrag um rund 400 Prozent gesteigert. Die geplante Nutzungsdauer liegt bei etwa 20 Jahren.

Die Erkelenzer Sonnenschein eG wurde 2008 gegründet und betreibt seitdem Solarstrom-Anlagen auf kommunalen Dächern. Dazu zählen die Photovoltaikanlagen auf der Franziskus- und der Luise-Hensel-Schule, der Erka-Halle, dem Schwimmbad Erkelenz, dem Kindergarten Bauxhof, der Hauptschule Erkelenz sowie die Anlage auf der Lagerhalle des Bauhofes. Die Stadt Erkelenz stellt die Dach- und Freiflächen für einen Zeitraum von 25 Jahren zur Verfügung.

Die Genossenschaft ist ein lebendes Unternehmen, kein geschlossener Fonds. Sie kann permanent nach weiteren Geschäftsmöglichkeiten, beispielsweise neuen Dach- oder Freiflächen, Ausschau halten. Ziel ist es, sauberen Strom durch aktive Bürgerbeteiligung zu erzeugen.

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