Erkelenzer sehen sich alte Reichsstädte an

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Erkelenz. Nach den vorweihnachtlichen Fahrten ins Salzburger Land, in das Erzgebirge und im letzten Jahr nach Lübeck war in diesem Jahr Ziel für 50 Teilnehmer aus dem Erkelenzer Land das vorweihnachtliche Franken. Dabei standen die Städte Bad Windsheim, Rothenburg ob der Tauber und Nürnberg im Mittelpunkt.

Bad Windsheim, gestern noch fränkische Reichsstadt, schmückt sie sich heute mit einer attraktiven historischen Altstadt, die mit ihren Straßen und Plätzen, Cafés und Restaurants zum Verweilen einlädt. Seit 1994 besteht eine beurkundete Städtefreundschaft zwischen Erkelenz und Bad Windsheim.

Gleich nach der Ankunft wurden die Erkelenzer Gäste von Bürgermeister Ralf Ledertheil mit einem Glas Frankenwein im Rathaus empfangen. Dieser freute sich besonders darüber, dass die Stadt Bad Windsheim nun auch Mitglied im Heimatverein der Erkelenzer Lande ist.

Nach dem Empfang erfolgte eine Führung durch die historische Stadt, und viele Sehenswürdigkeiten nahmen die Erkelenzer in Augenschein. Mit einem eigens für die Gäste veranstaltetem Orgelkonzert in der Stadtkirche Sankt Kilian schloss der Besuch in Bad Windsheim.

Am nächsten Tag war Rothenburg ob der Tauber das Ziel. Diese Stadt ist wegen ihres mittelalterlichen Stadtbildes weltbekannt und gilt als die romantischste Stadt Deutschlands. Neben dem Stadtrundgang wurde auch die Stadtkirche St. Jakob mit dem berühmten Heiligblut-Altar von Tillmann Riemenschneider besichtigt. Natürlich wurde auch der „Reiterlesmarktes“, der historische Weihnachtsmarkt in Rothenburg, besucht.

Bei Glühwein und „Rothenburger Schneeballen“ genoss man die vorweihnachtliche Stimmung.

Der dritte Tag führte nach Nürnberg. Von der Kaiserburg aus ging es durch die Stadt und es wurden u.a. die Kirchen St. Sebaldus und St. Lorenz besucht. In St. Lorenz erlebten die Erkelenzer unter dem bekannten „Engelsgruß“ von Veit Stoß sitzend wiederum ein adventliches Orgelkonzert. Den Abschluss bildete der Besuch des weltbekannten „Christkindlesmarktes“ mit seinen vielen Attraktionen. Aber auch die bekannten Nürnberger Bratwursthäusle waren einen Besuch wert.

Die Rückfahrt am vierten Tag wurde noch in Würzburg unterbrochen. Nach einer Besichtigung des weltberühmten Juliusspitals schloss eine Weinprobe im historischen Fasskeller die Reise ab.

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