Erkelenzer Radsportler bezwingt Berg-Gigant

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Erkelenz. Vier Auffahrten besitzt der 1912 Meter hohe Mont Ventoux in der französischen Provence. Wer es schafft, alle vier Auffahrten an einem Tag zu bewältigen, hat am Abend nicht nur 190 Kilometer und 6050 Höhenmetern in den Beinen, sondern er wird auch in einen besonderen Club aufgenommen. Dirk Gütte vom Erkelenzer Radsportclub (ERC) hat sich nun zu dieser sportlichen Gruppe hinzugesellt.

Nach Anmeldung des Versuchs und schriftlicher Anforderung einer Stempelkarte, begab er sich mit zwei Fahrrädern im Gepäck in Richtung Provence.

Am frühen Morgen des Folgetages gegen 6 Uhr wurde die sehr steile Südrampe von Bedoin aus in Angriff genommen. Zuvor galt es aber, sich den Start per Stempel im Rathaus bestätigen zu lassen. Steigungen von sieben bis elf Prozent waren fortan zu bewältigen.Drei asphaltierte Straßen und ein geschotterter Waldweg führen auf dieses Monument der Tour de France. Bis zum berühmten Funkturm auf der Spitze des Berges sollten es ohne nennenswerte flache Abschnitte 1600 Höhenmeter und 21 Kilometer Anstieg am Stück werden. Nach Einholung des Stempels auf dem Gipfel des Berges ging es über die westliche Serpentinenstraße hinunter nach Malaucene, und das Spiel wiederholte sich.

Nachdem auch die Stempel für die etwas längere, aber dafür nicht ganz so steile Ostauffahrt von Sault aus eingeholt waren, wechselte Gütte in Bedoin sein Rennrad gegen ein Crossbike. Damit begab er sich über den sehr unwegsamen und nicht minder steilen Waldweg zum vierten Mal hinauf zum Gipfel. Nach zwölf Stunden reiner Fahrtzeit erreichte er gegen 20 Uhr das Ziel und ein neuer „Sklave“ des Mont Ventoux war geboren.

Zum Abschluss suchte der Erkelenzer noch einen weiteren Tour-Giganten auf, den Col du Tourmalet in den Pyrenäen. Die 18 Kilometer lange Auffahrt zum 2115 Meter hohen Pass bewältigte er in 1:39 Stunden.

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