Erkelenz - Erkelenzer läuft Marathon mit Blick aufs Matterhorn

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Erkelenzer läuft Marathon mit Blick aufs Matterhorn

Von: hewi
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Frank Grasmehr aus Erkelenz war im doppelten Sinne beim Alpenmarathon erfolgreich. Er gehört zu den 800, die die Strapazen bewältigten, und er sammelte auch noch 6000 Euro für die DKMS ein. Repro: hewi

Erkelenz. Frank Grasmehr aus Erkelenz hat bisher an 17 Marathonläufen erfolgreich teilgenommen. Nach dieser an sich schon erfolgreichen Bilanz auf der „flachen Strecke“ zog es ihn Anfang Juli erstmals zum „Strecke machen“ in die Alpen.

Der Zermatt-Marathon im Schweizer Kanton Wallis ist eine Herausforderung, die selbst geübten Marathonläufern Furcht einflößt. Denn die zu bewältigende Strecke führte über die klassische Marathondistanz von 42,195 Kilometern von St. Niklaus zum Ziel auf den Riffelberg in 2585 Metern Höhe.

Auf diesem Weg, der zwischen 29 Viertausendern entlang führte, waren insgesamt 1944 Höhenmeter zu bewältigen. Also nichts für Laufeinsteiger, sondern für Läufer, die genau wissen, wie sie mit ihrer Kraft haushalten müssen.

Bei besten Laufbedingungen und in einer atemberaubenden Bergwelt mit freiem Blick auf das Matterhorn bewältigte der 45-jährige Erkelenzer den Lauf in einer Zeit von 5:54:41 und schaffte es damit auf Platz 90 in der Altersklasse M 45. Von den rund 1200 Startern, die sich auf die bergige Piste machten, erreichten knapp 800 das Ziel. Eine Plackerei, für die man sich schon besonders motivieren muss.

Bei Grasmehr war die Spende für die Deutsche Knochenmarksspende-Datei (DKMS) der treibende Motor, um das Abenteuer auf sich zu nehmen. „Diese für mich besondere Herausforderung habe ich im Vorfeld der Laufteilnahme mit dem guten Zweck verknüpft“, betont der Läufer. Und so stand seine Teilnahme unter dem Motto „DKMS-Spendenmarathon“.

Die DKMS ist mit über 3,6 Millionen registrierten Stammzellenspendern die größte Stammzellspenderdatei weltweit und konnte in den letzten 20 Jahren über 3000 Patienten Hoffnung im Kampf gegen den Blutkrebs geben. Seit 1994 stehen für den Ausbau der Datei und die erforderlichen Typisierungen keine öffentlichen Gelder zur Verfügung, weshalb die DKMS ausschließlich auf Spenden und Akteure wie Frank Grasmehr angewiesen ist.

Aufgrund zahlreicher Spendenzusagen, die er im Vorfeld einholte, ist mit der nun erfolgten erfolgreichen Teilnahme an dem Marathon ein Spendenbetrag in Höhe von 6000 Euro zusammengekommen. Die Summe reicht aus, damit sich über 100 potenzielle Spender in der DKMS registrieren lassen können. Für den Geschäftsführer eines Kölner Baustoffhandels war die Teilnahme für den guten Zweck mehr als nur ein persönlicher Erfolg, der seine Leistungsgrenzen neu definiert hat.

„Es war ein unglaubliches Erlebnis in dieser atemberaubenden Bergwelt“, berichtet Grasmehr begeistert.

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