Erkelenzer FDP will „gemeinsam handeln statt klagen“

Von: hewi
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Erkelenz-Bellinghoven. Auch die FDP stellt sich auf für die Kommunalwahl. Und das sogar besser als bei der letzten Wahl, findet der Spitzenkandidat und frisch gewählte Ortsverbandsvorsitzende Werner Krahe.

Es sei gelungen, eine Wahlkampfmannschaft zusammen zu stellen, die alle 22 Wahlbezirke mit vor Ort bekannten Leuten abdeckt. Beim Wahlparteitag des Ortsverbandes in Bellinghoven wurde die Liste mit großer Mehrheit beschlossen. Nachdem das „wer“ geklärt ist, wird sich jetzt um das „was“ gekümmert. Krahe erklärte, dass nun ein Programm erarbeitet werde, das seinen Fokus nicht nur auf Erkelenz legt, sondern auch die interkommunale Zusammenarbeit im Kreis im Blick haben soll.

Denn da haperteTelefonnach Ansicht der Liberalen. „Gemeinsam Handeln statt Klagen“ müsse die Devise lauten, erklärte er auf der Versammlung und verwies auf die Rechtsstreite zwischen Erkelenz und den Nachbarkommunen Wegberg und Hückelhoven vor dem Verwaltungsgericht.

Auch beim Schulentwicklungsplan, der im Rat diskutiert wird, setzt die FDP auf Zusammenarbeit. Der kreisweite Schulentwicklungsplan, der bereits vorliegt, stelle Zusammenhänge zwischen den Schulstandorten im Kreis her. Darauf könne bei der Planung in Erkelenz aufgebaut werden. Offenbar sei man in Erkelenz aber nicht mit der Standortempfehlung des Papiers zur zusätzlichen Gesamtschule oder Sekundarschule einverstanden, erklärte Krahe.

Weiterer Schwerpunkt soll die Haushaltspolitik sein. Hier sei eine Fortsetzung des moderaten Sparkurses unerlässlich. Die bisherige Haushaltspolitik sei auch ein Erfolg liberaler Politik in Erkelenz. Zukünftig sollen die Bürger mehr in die Pflicht genommen werden. Wenn man die Bürger mehr an der Verwaltungs- und Ratsarbeit beteilige, erschließe man sich ein neues Potenzial an Ideen und schaffe gleichzeitig mehr Akzeptanz für Ratsentscheidungen. Mit den Ideen der Bürger müsse im Rathaus „unbürokratisch und nachprüfbar“ umgegangen werden.

Auch beim Verkehr in der Innenstadt gebe es Handlungsbedarf. „Wer zur Rushhour in Erkelenz unterwegs ist, braucht gute Nerven und viel Zeit“, erklärte er. Das Thema Tagebau werden sich auch die Liberalen beim kommenden Wahlkampf ersparen. Hier halte man sich an die Linie, die Umsiedlung nicht zum Wahlkampfthema zu machen. Im Mai soll das Programm auf dem Ortsparteitag vorgestellt und diskutiert werden.

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