Erkelenzer Börde: Rüben warten auf Abreise nach Jülich

Von: eska
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Derzeit rollen rund 15.000 Rübentransporte aus der Region mit 1,3 Millionen Tonnen nach Jülich. Foto: Stefan Klassen

Erkelenz/Jülich. Weithin sichtbar liegen sie derzeit in der Erkelenzer Börde mit ihren weißen Hauben auf den Äckern, die mächtigen Zuckerrübenmieten. Was aus der Ferne aussieht wie der erste Schnee in der anbrechenden Winterzeit, entpuppt sich beim genaueren Hinschauen jedoch als menschengemachte Abdeckung zum Schutze der süßen Knollen.

Denn diese müssen mitunter noch bis zum Jahresende auf ihren Abtransport zur Zuckerfabrik nach Jülich warten. So lange wird die Rübenkampagne noch dauern. Dann werden auch die Landwirte aus dem Erkelenzer Land, wo die Rüben auf dem fruchtbaren Lössboden so wunderbar gedeihen, ihre Ernte zur Weiterverarbeitung gebracht haben.

Insgesamt rollen derzeit rund 15.000 Rübentransporte aus der Region nach Jülich. Sie liefern etwa 1,3 Millionen Tonnen an. Dabei wird 2013 nicht als Rüben-Rekordjahr in die Landwirtschaftsgeschichte eingehen: Sowohl der Ertrag pro Hektar als auch der Zuckergehalt liegen nach Expertenschätzungen unter den Werten der – allerdings äußerst einträglichen – Vorjahre.

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