Erka-Sporthalle mit Verschleißerscheinungen

Von: kl
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Die Erka-Sporthalle muss saniert werden. Dafür werden im nächsten Jahr rund 2,6 Millionen Euro fällig. In den Osterferien sollen die Bauarbeiten beginnen. Foto: Koenigs

Erkelenz. Äußerlich wirkt die Erka-Sporthalle stabil und funktionstüchtig. Erst vor zwei Jahren wurde das Dach saniert, auch erhielt die Fassade einen ansprechenden Anstrich. Nur das große Hinweisschild neben dem Eingang, das auf ein längst vergangenen Volleyball-Länderspiel in dieser Halle hinweist, deutet darauf hin, dass nicht alles zeitgemäß ist, was auf den ersten Blick zeitgemäß wirkt.

Dies gilt insbesondere für das Innenleben der großen Sporthalle an der Krefelder Straße. Die Vierfachsporthalle ist „dringend sanierungsbedürftig“ mahnt die Stadtverwaltung und schlägt zugleich eine Sanierung im nächsten Jahr vor. Die Kosten sind nicht gerade unbeachtlich: Rund 2,7 Millionen Euro muss die Stadt für die Sanierung berappen.

Das endgültige Okay für die Sanierung soll der Bauausschuss bei seiner Sitzung am Donnerstag, 13.Dezember geben; im Haushalt für 2013 soll dann das erforderliche Geld bereitgestellt werden.

„Die Erka-Sporthalle ist gewiss nicht einsturzgefährdet“, beschwichtigt der Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen. „Es gibt keinerlei Bedenken, die Halle auch in ihrem jetzigen Zustand zu nutzen.“ Aber es habe an ihrer Einrichung der Zahn der Zeit genagt: Lüftungsanlage und Elektroinstallation sind wie der Hallenboden bereits 30 Jahre alt. Die Teleskoptribüne entspricht nicht den aktuellen Sicherheitserfordernissen. Die Trennvorhänge zwischen den einzelnen Hallensegmenten sind verschlissen. Der Seitenprallschutz befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Die Mängelliste lässt sich noch weiter fortführen. Kurzum: „Wir werden im Prinzip die Erka-Sporthalle auf ihren Rohbauzustand zurückführen“, so Gotzen.

Nicht nur Sanierungen sind beabsicht, sondern zugleich Verbesserungen. Die Fenster in den Aufenthaltsräumen sollen gegen energetisch bessere und einbruchshemmende Fenster ausgetauscht werden. Im Hinblick auf größere Veranstaltungen soll durch den Anbau separater Räume ein dauerhafter Thekenbetrieb möglich werden. Außerdem wird die sehr steile Zufahrt-Rampe mit einer neuen auf dem Schulhof der Europaschule ersetzt.

„Die Baurbeiten sollen in den Osterferien beginnen, wenn Schulsport und Vereinssport nicht mehr unbedingt auf die Halle angewiesen sind“, so Gotzen. Mit der Fertigstellung ist im vierten Quartal 2013 zu rechnen.

Die Verwaltung sucht das Gespräch mit betroffenen Schulen und Vereinen und ist zuversichtlich, für sie Lösungen für die Zeit der Schließung zu finden.

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