Wegberg - Erinnerung an die Arbeit der Karmeliter in Wegberg

Erinnerung an die Arbeit der Karmeliter in Wegberg

Letzte Aktualisierung:

Wegberg. Pfarrer Franz-Xaver Huu Duc Tran und der Arbeitskreis Liturgie haben wie im vergangenen Jahr wieder zum Karmeltag eingeladen, „weil wir“ – so Pfarrer Huu Duc Tran – „auf diese Weise die jahrzehntelange seelsorgliche Tätigkeit der Patres in unserer Stadt in Erinnerung behalten wollen“.

40 Frauen und Männer aus Gemeinden der Pfarrei Sankt Martin sind der Einladung gefolgt und kamen zur Friedhofskapelle auf dem Wegberger Friedhof. Unter ihnen auch die beiden Karmeliter Pater Georg und Pater Theo, die heute im Karmel Köln leben.

Mit brennenden roten Grablichtern in den Händen zogen die Pfarrangehörigen durch die Dunkelheit zu den Gräbern der Karmeliter und gedachten auch dort der verstorbenen Patres. Da Maria auch „die Zierde des Karmel“ genannt wird, sangen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein Marienlied und gingen weiter zu den Gräbern der Franziskanerinnen, „weil diese Ordensfrauen über Jahrzehnte in der Nähschule, im Kindergarten und vor allem im Krankenhaus Wegberg für die Menschen jeden Alters da gewesen sind“, sagte Pfarrer Huu Duc Tran.

Der Gedenktag wurde im gemütlichen Miteinander im Refektorium des Klosters fortgesetzt. Es gab anhand vieler Bilder, die Carmen Nöthlichs und Petra Elbern zu einer Präsentation zusammengestellt hatten, einen regen Austausch über die Zeit der Karmeliter in Wegberg. Hedwig Klein erläuterte die Anfänge des Karmel in Wegberg und ging auch darauf ein, dass aus „anfänglicher Distanz“ in der Bevölkerung „große Zuneigung“ wurde.

Den Schwerpunkt in diesem Jahr waren die früheren Pfarren Merbeck und Rickelrath. Maria Küppers aus Merbeck stellte auf sehr unterhaltsame Art und Weise „ihren Pastor“, Pater Innocenz Damhuis, vor und ging auf seine umfangreiche Seelsorgetätigkeit in der Pfarrei ein, auch auf seine Offenheit insbesondere den Kindern und Jugendlichen gegenüber ein und streifte auch sein Hobby, das er im Pfarrgarten ungestört ausüben konnte: die Hühnerzucht. Sein Nachfolger Pater Rolf führte den engen Kontakt insbesondere zu den kirchlichen Vereinen fort.

Auch die „gelebte Bescheidenheit“ von Pater Ewald in Rickelrath und sein künstlerisches Talent waren Thema ebenso wie die Besonnenheit, die Ausgeglichenheit und Ruhe seines Nachfolgers Pater Richard. Für den Karmeltag im Jahr 2017 werden Fotos und Anekdoten gesucht. Kontakt: Karmel-Tag@SanktMartinWegberg.de.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert