„Enzianer“ holen den WM-Titel

Von: hewi
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Viel Vergnügen: Beim Saftkasten-Curling war der Spaß groß. Foto: hewi

Wegberg. Was die Großen können, das können die Kids auch! Doch anstelle des „klassischen“ Bierkastens wurde die Junioren-Weltmeisterschaft auf der Eisbahn am Rathaus mit Saftkästen ausgecurlt. Beim Saftkasten-Curling waren insgesamt 13 Teams am Start, darunter auch die Vorjahressieger „Enzianer“ aus Rath-Anhoven.

Deren Teamsprecherin Emilie Petrovic gab sich schon nach der ersten Partie in der Gruppenrunde gegen die Merbecker Messdiener zuversichtlich, dass der Titel verteidigt werde könnte. Die erste Runde sei vor allem gut, um wieder „ins Spiel zu kommen“, denn – ehrlich gesagt – wer hat schon daheim Gelegenheit, auf einer Eisbahn mit Saftkästen den richtigen Drall herauszufinden, um den gegnerischen Kasten im Idealfall aus dem Zielkreis zu katapultieren? Davon war man dementsprechend bei den ersten Testschubsern noch weit entfernt.

Hell, glatt, gut

Also mussten Ulrich Lambertz und sein Kollege Manfred Vits die Startmatten, von denen aus die Teams ihre silbernen oder roten Kästen auf den Weg über das Eis schickten, kurzerhand ein paar Meter vorverlegen. Dann passte es, und die Spiele konnten beginnen.

Neben den Titelverteidigern waren auch Gruppen wie die „Eisprinzessinnen“, Die „Wilden Curler“ und diverse Sportjugenden aus Vereinen und Messdiener dabei. 13 Teams wollten wissen, wer den präzisesten und coolsten Saftkasten schiebt. Von Ulrich Lambertz gab es gleich am Anfang einen heißen Tipp, an den man sich tunlichst halten sollte: „Wo es hell ist, ist es glatt.“ Und es wurde glatter, denn mit jedem Durchgang wurde die Eisfläche rutschiger und der Saftkasten dementsprechend schneller und unberechenbarer. War er einmal über das Feld hinaus oder gar gegen die gegenüberliegende Bande gestoßen, hatte er sein Ziel definitiv verfehlt.

Letztlich konnten sich die Rath-Anhovener „Enzianer“ in einem packenden Finale gegen die „Eisprinzessinnen“ mit 3:0 durchsetzen und dürfen sich ein weiteres Jahr „Weltmeister im Saftkasten-Curling“ nennen. Über den dritten Platz konnte sich die Klinkumer D-Jugend freuen, nachdem sie sich gegen „Juff-Mädels“ durchsetzen konnte.

Lambertz zeigte sich von der Resonanz auf den Wettbewerb begeistert. „Es werden von Jahr zu Jahr mehr Besucher“, freute er sich am Rande des Wettbewerbs.

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