Heinsberg-Dremmen - Elteba feiert die Fertigstellung des neuen Unternehmensstandortes

Elteba feiert die Fertigstellung des neuen Unternehmensstandortes

Von: Nicola Gottfroh
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Die Elteba-Geschäftsführer Christoph Speis und Guido Randerath präsentieren stolz den neuen Firmensitz des Unternehmens in Heinsberg -Dremmen.
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Albert Jansen, Mitbegründer des Unternehmens und Großvater von Christoph Speis, wurde beim Festakt sein diamantener Meisterbrief überreicht.

Heinsberg-Dremmen. Nur 250 Tage nach der Grundsteinlegung für den neuen Unternehmenssitz der Elteba GmbH & Co. KG konnten die insgesamt 87 Mitarbeiter am alten Standort an der Richard-Wagner-Straße in Oberbruch die Umzugskisten packen und sie an der Gladbacher Straße 22 im Industrie- und Gewerbegebiet Dremmen wieder auspacken.

Nachdem die Mitarbeiter und die beiden Geschäftsführer Guido Randerath und Christoph Speis nun rund fünf Monate zum eingewöhnen und einleben hatten, wurde jetzt in einem kleinen Festakt im neuen Gebäude mit zahlreichen Ehrengästen die Fertigstellung gefeiert.

„Dieses Gebäude ist ein weiterer Meilenstein in unserer 45-jährigen Firmengeschichte“, erklärt Guido Randerath nicht ohne Stolz. Und nutze gleich die Chance, noch einmal die jahrzehntelange Firmengeschichte Revue passieren zu lassen: 1969, so erklärt Randerath, hätten sich zwei Handwerksunternehmen, die Elektrounternehmen Jansen und Randerath zusammengeschlossen, um den Glanzstoff-Werken in Oberbruch zuzuarbeiten. Damals sah sich das junge Unternehmen noch als Dienstleister für Industriemontagen. Seine größten Erfolge sollten sich aber einige Jahre später auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik einstellen, in der das Unternehmen auch heute noch weltweit erfolgreich ist. „Das besondere an unserem Unternehmen ist, dass wir alles aus einer Hand bieten. Von der Planung bis zur Inbetriebnahme. Das macht uns erfolgreich“, betont Randerath.

Platzmangel

Je größer der Erfolg von Elteba allerdings wurde, desto enger wurde es im Unternehmensstandort in Oberbruch für die 87 Mitarbeiter. Einige Mitarbeiter mussten aus Platzmangel in Bürocontainer umziehen. Auch Räume, in denen Konferenzen und Besprechungen abgehalten werden konnten, hätten am alten Standort gefehlt. „Moderne Arbeitsabläufe waren an der Richard-Wagner-Straße in den vergangenen Jahren kaum noch realisierbar.“

Und nachdem die Mitarbeiter sieben Jahre lang im „provisorischen“ Container gearbeitet hatten, entschlossen sich die Geschäftsführer 2007 dann, den Unternehmensstandort zu verlagern. „Zunächst wollten wir noch ein bestehendes Objekt kaufen, aber die Suche erwies sich als äußerst schwierig“, so Randerath. Schließlich entschieden sich Speis und Randerath für einen Neubau und gingen dann vor vier Jahren auf Grundstückssuche. Das passende fanden sie in Dremmen. 2011 begannen die Planungen, das Jahr 2012 ging mit Preisoptimierungen ins Land. Im vergangenen Jahr startete das Unternehmen Goldbeck mit Sitz in Bielefeld dann den Bau des neuen Firmensitzes in Fertigbauweise.

„Wie im Baukastensystem wurde das Gebäude nach und nach aus vorgefertigten Teilen, pro Element bis zu fünf Tonnen schwer, zusammengesetzt. So ging der Bau schnell voran“, erinnert sich Christoph Speis.

Der neue Firmensitz besteht aus einer 2300 Quadratmeter großen Produktionshalle und einem rund 1750 Quadratmeter großen Bürokomplex, der sich über drei Etagen erstreckt. Das Design ist jung und modern – nicht nur was die mit orangen Elementen aufgelockerte Außenfassade betrifft.

Auch in seinem Inneren besticht das Gebäude durch klare Formen und Strukturen und eine transparente Gestaltung dank der vielen Glasscheiben, die den Blick nach draußen und in die Produktionshalle ermöglichen. „Wir legen besonderen Wert auf interne Kommunikation und eine gemeinschaftliches Miteinander“, sagt Speis.

Raum für Kommunikation

„Durch die Glasflächen sind Produktion und andere Bereiche des Unternehmens nicht mehr voneinander abgeschlossen, was die Arbeitsatmosphäre aufwertet. Auf allen Ebenen des Gebäudes gibt es Treffpunkte für die Mitarbeiter. „Das bietet viel Raum für übergreifende Kommunikation und damit für Kreativität“, so Speis. „Eine Kantine, Teeküchen, Dachterrassen und das grüne Umfeld des Betriebsgebäudes schaffen zusätzliche Erholungsphasen“, betont Guido Randerath.

Das wichtigste aber sei, so meint er, dass nicht nur das Geschäftsführer-Duo zufrieden mit dem Neubau sei, sondern auch die Mitarbeiter. „Die in der Planungsphase skeptischen Mitarbeiter wurden durch die Praxis überzeugt“, so Speis. Skeptisch seien sie vor allem deshalb gewesen, weil die neuen Büros für sechs Mitarbeiter ausgerichtet sind.

Viele Alternativen

„Doch durch die optimierte Raum- und Akustikgestaltung kann dort trotz Telefonaten und Gesprächen an verschiedenen Arbeitsplätzen konzentriert gearbeitet werden. Sollte eine Geräuschkulisse einen Mitarbeiter doch einmal stören, stehen im Gebäude genügend Alternative Arbeitsmöglichkeiten zur Verfügung“, versichert Speis.

Am Ende des Festakts wurde es noch einmal emotional. Doch weder die Mitarbeiter, noch die Geschäftsführer standen im Mittelpunkt, sondern Ehrengast Albert Jansen. Der ist nicht nur der Großvater von Christoph Speis, sondern auch einer der beiden Unternehmensgründer. Vor 60 Jahren hatte der heute 93-Jährige seine Meisterprüfung abgelegt. Beim Festakt wurde ihm feierlich die diamantene Meisterurkunde überreicht.

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