„Elf mal elf plus elf”: Das ist eine Feier wert!

Von: bast
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Grenzüberschreitender Karneval in der Stadt am Grenzlandring: „Mensen met veel Gelöck”, eine Musikgruppe aus der niederländischen Partnerstadt Echt, und das Wegberger Dreigestirn. Foto: Strickstrock

Wegberg. Um den Fortbestand des Wegberger Karnevals brauchen sich die Narren nicht zu sorgen. Der Nachwuchs ist genauso närrisch wie die Erwachsenen.

Im Rosenmontagszug mit über 60 Wagen, Fußgruppen und Musiktruppen sahen die besonders in der Innenstadt dicht gedrängt stehenden Zuschauer viele Kinder und Jugendliche, herrlich verkleidet, mit viel Fantasie und Eifer gestaltete Wagen und Fußgruppen.

Auch die Freunde aus der niederländischen Partnerstadt Echt hatten mit den „Mensen met veel Gelöck” eine starke Musikabordnung geschickt, die zunächst dem Dreigestirn die Aufwartung machte, als sie vor dem Elferrats- und Prinzenwagen kräftig auf die Pauke haute.

Aber da sah man auch eine wuselnde Schar, die auf einem Schild fragte: „Wir haben viele Ableger, habt Ihr Euch auch schon vermehrt?” Die Freunde von Hei on Klei waren selbstverständlich mit von der Partie, die Sonn Männ aus Klinkum mit einer Riesentruppe und die Maiblömkes aus Dalheim waren genauso wie die Merbecker Palaverköpp und die Rath-Anhovener vertreten.

Es war ein tolles buntes Bild, die Winterkälte vertrieben sich Zugteilnehmer und Zuschauer, dick eingemummt, mit warmen Getränken. Viele Kaffeekannen standen auf den Wagen bereit. Die Menschen hatten Freunde und Bekannte um sich geschart, es wurde zur Musik geschunkelt und mit Kamellen und anderen Leckereien nicht gegeizt.

Der Freundeskreis junger Eltern, die Sterntaler vom Kinderheim, die Große Stadtgarde und, und, und... wurden beim Defilee am Prinzenwagen und Elferratsgefährt von Flöck op von Präsidentin Sonja Rotter begrüßt. Es dauerte über eine Stunde, ehe sich der Zugschwanz endlich in Bewegung setzte.

Die Tollitäten waren nicht die letzten Zugteilnehmer. Mit Kehrbesen, Gebläse und Wagen des städtischen Bauhofes versuchten die freundlichen Helfer gleich die Straßen wieder „rein” zu fegen. Zugordner, Feuerwehrkräfte und Wagenbegleiter der einzelnen Gruppen sorgten für einen geordneten Ablauf.

Entlang des Zuges gab es viel Beifall auch für das „Jubiläum”, das natürlich närrisch errechnet war: „Elf mal elf plus elf” - denn vor 132 Jahren wurde Flöck op gegründet. Das war schon eine Feier wert!
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