Heinsberg - Elektromobilität: Fünf grüne Ladesäulen markieren den Weg

Elektromobilität: Fünf grüne Ladesäulen markieren den Weg

Von: anna
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Im Beisein von Wolfgang Dieder (2.v.l.) nahmen Jan Rüsel (links) sowie Hans-Gerd Bräkling und Eduard Sudheimer (von rechts) die neue Ladesäule an der Heinsberger Hochstraße offiziell in Betrieb. Für die Nutzer gilt das Verbotsschild nicht. Foto: anna

Heinsberg. Nicht mehr nur eine Ladesäule für elektrisch angetriebene Fahrzeuge, sondern gleich fünf verschiedene Ladepunkte bietet die Stadt Heinsberg jetzt in der Innenstadt. Die neuen, wesentlich verkleinerten, grünen Ladesäulen befinden sich neben der bekannten Station an der Hochstraße/Ecke Liecker Straße auch am Anfang der Erzbischof-Philipp-Straße.

Ebenso findet man sie auf den Parkplätzen an der Ostpromenade, an der Gangolfus-straße und an der Gaswerkstraße. An der Hochstraße verbleiben auch weiterhin vier Ladepunkte für Fahrräder und Roller, die ohne Ladekarte genutzt werden können.

„Wir sehen die Elektromobilität als einen wichtigen Baustein der Energiewende“, erklärte Eduard Sudheimer, Prokurist beim Stromnetzbetreiber Alliander, anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme des Ladepunktes an der Hochstraße. „Deshalb freuen wir uns, als Partner von Heinsberg mit der Inbetriebnahme von gleich fünf E-Ladesäulen die Stadt auf ihrem Weg zur Energiewende weiter nach vorn zu bringen.“

Bürgermeister Wolfgang Dieder dankte für das Engagement, nicht zuletzt als Schirmherr der Heinsberger Elektromobilitäts-Initiative, die von Alliander initiiert wurde.

Die neuen Säulen verfügen über einen Ladepunkt mit einer Leistung von 3,7 Kilowatt und dem allgemein üblichen siebenpoligen Stecker, der mit dem europaweit verbreiteten 400-Volt-Dreiphasennetz kompatibel ist. Ladekarten, die für die Nutzung der Säulen benötigt werden, sind bei Alliander und beim Stromversorger Lekker Energie erhältlich oder beim internationalen Ladenetzwerk „The New Motion“ (www.thenewmotion.de).

In diesem Jahr sei die Ladekarte noch kostenfrei, erklärte Projektleiter Jan Rüsel. Er verriet auch, dass in der Nähe der Ladesäulen für E-Autos weitere Ladepunkte für Fahrräder und Roller geplant seien. Ab 2014 rechnet er mit Kosten von rund fünf Euro pro Monat für die Ladekarte. Der von Lekker Energie gesponserte Strom ist noch bis Ende 2014 kostenfrei verfügbar.

Wesentlicher Vorteil des Ladesystems der neuen Säulen ist die Verriegelung der Verbindung während des Ladevorgangs. Wird der Ladepass nach der Verkabelung an den Sensor der Ladesäule gehalten, wird die Verbindung automatisch verriegelt. Ebenfalls mittels Ladekarte und Sensor lässt sich die Verbindung nach dem Ladevorgang wieder entriegeln.

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