Einstimmiges Votum macht Volksbank-Fusion perfekt

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„Zusammen. Einfach. Besser.“: Unter diesem Motto steht die Fusion der beiden regionalen Banken. Foto: Markus Scholz/dpa

Erkelenz/Mönchengladbach. Die Entscheidung ist gefallen: Die Volksbank Mönchengladbach eG und Volksbank Erkelenz eG fusionieren rückwirkend zum 1. Januar 2017. Es entsteht eine Bank mit rund 86.000 Kunden.

Es war ein feierlicher Moment, als am Donnerstagabend der Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank Mönchengladbach, Fred Hendricks, das Abstimmungsergebnis verkündete. Dieses fiel mit 100 Prozent der Stimmen einstimmig für das Vorhaben, die Volksbank Mönchengladbach und die Volksbank Erkelenz zu verschmelzen, aus. Unter den Gästen waren auch die Vorstände der Volksbank Erkelenz, Dr. Veit Luxem, Josef Brück und Rainer Corsten, sowie Vertreter des Aufsichtsrates aus Erkelenz. Nachdem die Vertreterversammlung in Erkelenz bereits am Montag einstimmig für das Vorhaben votiert hatte, ist somit die Verschmelzung beider Banken rückwirkend auf den 1. Januar 2017 beschlossen.

Beide Banken seien erfolgreich, stark positioniert, wirtschaftlich solide und tief in ihren Geschäftsgebieten verwurzelt, hieß es. Aus diesem Grund hätten alle Gespräche und Fusionsvorbereitungen unter dem Leitgedanken „Zusammen. Einfach. Besser.“ gestanden. „Da wir uns den enormen Herausforderungen aus einer Position der Stärke heraus stellen, schaffen wir eine gute Ausgangsposition, um den Markterfolg einer leistungsstarken Volksbank in der gesamten Region langfristig sicherzustellen“, sagte Franz D. Meurers, Vorstand der Volksbank Mönchengladbach.

Meurers Vorstandskollege Otmar Tibes begründete die Notwendigkeit der Fusion mit veränderten Anforderungen des Marktes, einer zunehmenden Digitalisierung der Bankleistungen, der anhaltenden Niedrigzinsphase, einer überbordenden Regulatorik sowie mit dem damit verbundenen hohen Kosten- und Wettbewerbsdruck.

Dr. Veit Luxem, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Erkelenz, betonte in seinem Grußwort, dass „die richtigen Partner zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Schritte eingeleitet haben“.

Fred Hendricks wandte sich nach der Entscheidung für die Fusion an die Vertreter: „Ich danke für Ihr Vertrauen. Die Fusion schafft die erforderlichen Grundlagen, um unseren Förderauftrag gegenüber unseren Mitgliedern weiterhin zuverlässig, wirtschaftlich nachhaltig und persönlich erfüllen zu können. Dies ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft.“

Die neue Bank weist eine Bilanzsumme von knapp 1,8 Milliarden Euro auf. Eigentümer sind rund 26.500 Mitglieder. Allen 436 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern biete die Bank attraktive und zukunftssichere Arbeitsplätze, hieß es. Fusionsbedingte Kündigungen wird es nach Aussage des zukünftigen Vorstands nicht geben.

Ab dem Tag der Eintragung in das Genossenschaftsregister wird das Finanzinstitut unter dem Namen Volksbank Mönchengladbach eG firmieren und die Volksbank Erkelenz wie auch die Volksbank Willich als Niederlassungen im Namen führen.

Kompetenzzentren in Erkelenz, Neuwerk, Wegberg und Willich werden durch regionale Beratungszentren, Filialen und SB-Geschäftsstellen ergänzt.

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