Wassenberg - Einsegnung des Pfarrheims: Saniert und barrierefrei umgebaut

Einsegnung des Pfarrheims: Saniert und barrierefrei umgebaut

Von: Anna Petra Thomas
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Über eine Rampe ist das Pfarrheim in der Oberstadt jetzt auch für gehbehinderte Menschen barrierefrei erreichbar. Foto: Anna Petra Thomas
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Pfarrer George Panna segnete alle Räume des neuen Pfarrheims ein. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg. Mit der Einsegnung durch Pfarrer George Panna und Pater Josef Dohmen hat die Kirchengemeinde St. Marien am Sonntagvormittag das sanierte Pfarrheim in ihrer Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt in der Oberstadt wieder seiner Bestimmung übergeben.

Das Haus solle dabei helfen, den Auftrag Gottes zu erfüllen und dem geistlichen Wachstum der Gemeinde dienen, so Panna. Der Beschluss zu der Sanierungsmaßnahme sei noch keine zwei Jahre alt, erklärte Matthias Cremer, Vorsitzender des Bauausschusses im Kirchenvorstand von St. Marien. Er dankte aus der Gemeinde vor allem Edelbert Esser, Alex Dohmen und Gregor Theißen für ihr Engagement bei diesem Projekt, darüber hinaus dem Architekten Udo Lowis und allen beteiligten Handwerkern. Alle hätten zügig und vor allem gut gearbeitet. „Das hat mich angenehm überrascht“, betonte Cremer und fügte hinzu: „Ich wünsche mir, dass hier noch viele Feste zu Ehren unseres Herrn gefeiert werden können.“

Essers erzählte von den Plänen nach dem Verkauf des Pfarrhauses, die jedoch zunächst den Rahmen gesprengt hätten. Dank der kurzfristigen Unterstützung durch das Bistum verfüge die Gemeinde jedoch jetzt wieder über ein „wunderschön saniertes und modernes Pfarrheim. „Sie brauchen jetzt auch ab sofort nicht mehr aus Marmeladengläsern zu trinken“, erklärte er und dankte damit zugleich dem Förderverein für neue Gläser, neues Geschirr und eine Schnell-Spülmaschine. Zusätzlich ging sein Dank an Annetrud Kohlen als Spenderin des neuen Kreuzes aus dem 18. Jahrhundert für den großen Saal, das aus ihrem Familienbesitz stammt.

Schon ausprobiert?“, fragte Pfarrer Thomas Wieners in die Runde und meinte damit die neue Rampe, die das Pfarrheim jetzt barrierefrei zugänglich macht. Ein mehrfaches „Gut!“ schallte zu ihm zurück. Als gelungen, was Zeit und Kosten betreffe, beurteilte er das Gesamtprojekt. „Das haben wir sonst nicht so oft“, betonte er.

Insgesamt hat die Kirchengemeinde 202 000 Euro investiert. Der Zuschuss des Bistums belief sich auf 120 000 Euro. In einer Bauzeit von rund viereinhalb Monaten erhielt das in den 1960er Jahren erbaute Pfarrheim unter anderem ein neues Dach mit Dämmung, rundherum neue Fenster mit elektrischen Rollläden an der Straßenfront, eine neue Außendämmung, einen nach vorne verlegten Haupteingang und einen behindertengerechten Aufgang.

Weiter wurde eine moderne Heiztherme installiert und im Obergeschoss die komplette Elektrik erneuert. Neben den vorhandenen Toiletten, die ebenfalls saniert wurden, verfügt das Pfarrheim jetzt auch über eine Toilette für behinderte Menschen. Schließlich wurden im großen Saal im Obergeschoss sowie in der Küche die Decken abgehängt und mit modernen LED-Lampen ausgestattet, zudem alle Räume neu gestrichen.

Heimat für viele Menschen

Nutzbar sein soll das Pfarrheim auch künftig wieder für alle kirchlichen Gruppen der Gemeinde. Im ganz ökumenischen Sinne hat zum Beispiel auch die Gruppe Schatzsucher des ambulanten Hospizdienstes Regenbogen hier ihre Heimat gefunden.

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