Einsatz gegen Kindersoldaten: Oellers löst Versprechen ein

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Ein „bemerkenswertes Zeichen der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe“: Wilfried Oellers, MdB, übergab Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses in Berlin, eine Unterschriftenliste und ein Plakat der Oberbrucher Wohngruppe „Momo“. Damit haben sich die Jugendlichen am Red Hand Day beteiligt, einem Tag, der auf den Missbrauch von Kindern als Soldaten hinweist.

Heinsberg/Berlin. Wie versprochen, begab sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers mit einem eindrucksvoll gestalteten Plakat der Oberbrucher Wohngruppe „Momo“ nach Berlin und machte auf den Red Hand Day aufmerksam.

„Wir sind gegen Kindersoldaten“ hatten die Jugendlichen in großen Buchstaben auf das Plakat geschrieben und ihre roten Handabdrücke darauf gedrückt – auf ein Peace-Zeichen und Schwarz-Weiß-Fotografien mit Kindern, die große Waffen in den Armen halten. Damit wollen sie auf das Schicksal der weltweit rund 250 000 Kindersoldaten aufmerksam machen. Sie folgten dem Aufruf der weltweiten Initiative gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Der Schwerpunkt der diesjährigen Aktion lautet: „Keine Waffen in Kinderhände – Waffenexporte stoppen! Macht mit!“

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Oellers aus dem Kreis Heinsberg macht mit und hat seinen Handabdruck ebenfalls auf dem Plakat hinterlassen. Jetzt präsentierte er die Aktion rund um den Red Hand Day in Berlin dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen, MdB und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Michael Brand, MdB.

Die beiden Abgeordneten waren beindruckt, in welcher Art und Weise und mit welcher Intensität sich die Mädchen und Jungen der Oberbrucher Wohngruppe für essgestörte Jugendliche mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. „Die Jugendlichen legen ein tolles Engagement an den Tag und setzen ein bemerkenswertes Zeichen der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe“, da waren sich die Röttgen und Brand einig.

Sie stimmten Oellers in allen Punkten zu und versprachen ihm ihre Unterstützung in jeder Hinsicht bezüglich dieses Programmes, aber auch bei der politischen Umsetzung der Ziele des Red Hand Days. Die Red-Hand-Day-Aktion gibt es bereits seit zehn Jahren. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden bisher in über 50 Ländern gesammelt.

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