Einige tausend Zuschauer beim Wassenberger Karnevalszug

Von: kkli
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Wassenberg. Weder feucht-Kühles Wetter noch „Wirtschaftskrisenstimmung” beeinträchtigten den Kongo-Zug, der von Birgelen bis Wassenberg-Süd einige tausend Zuschauer begeisterte. Es war einer der schönsten Züge der letzten Jahre, der vor allem von viel Jugend belebt und mitgestaltet wurde.

Er setzte ein Zeichen für die Zukunft: Der Karneval ist nicht tot! Viele Sportvereine aus dem Stadtgebiet und aus den Nachbargemeinden machten mit. Allein die Waldorf-Schule Dalheim mit ihrer Riesentruppe in leuchtend bunten Kostümen gab ein Beispiel. Heinz Wynen, seit 25 Jahren aktiv und verantwortlich dabei als Zugleiter, konnte mehr als zufrieden sein. Die Nachbarvereine aus Effeld, Orsbeck und Myhl machten einträchtig mit.

Effeld bildete im Jubiläumsjahr auch jubiläumsmäßig preisverdächtige Gruppen, wobei das Thema „Schmuggler” immer viel hergibt. Der Elferrat tat noch mehr: Sein Wagen war so gebaut, dass er „für alle Fälle” auch unterwegs zu besteigen und auch zu verlassen war.

Die „Eiszeit” in Wassenberg von „Brühl Ol” fand besonders viel Beifall. Die Schlaumeier spielten damit auf die noch immer auf Realisierung und Wiederinbetriebnahme des Rosengartenviertels an, in dem früher „Steegers Mattschö” seine Eisportionen für 5 Pfennig anpries.

„Wassenberg barrierefrei” mit sieben Rollstuhlfahrern und großer Fußgängergruppe war eine technische Meisterleistung, die mit ihrem Hebelift für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte für den Erfindergeist und die technische Meisterleistung der Auto-Werkstatt spricht.

Jeder Wagen und jede Gruppe war eigenständig und preisverdächtig. Die Disziplin am Straßenrand war gut. Einige mit großen Aldi-Taschen ausgerüstete Bonbon-Greifer setzten ihre Bierflaschen sorgsam an der Bordsteinkante ab.

Mit einem Danke-Plakat am Schluss des Dreigestirn-Wagens setzte die KG. Kongo bereits die Zeichen fürs Weitermachen - trotz Wirtschaftskrisen-Gespräche.
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