Eingangstor aufgehebelt und auf dem Rasen gedriftet

Von: anna
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Ortsvorsteher Jupp Hansen mit einem Stück zerstörter Grasnarbe. Auch er hofft jetzt auf Unterstützung bei der Beseitigung der Schäden und natürlich auch auf Hinweise zu den Tätern. Foto: anna

Heinsberg-Unterbruch. „Hier kann man auf jeden Fall nicht mehr Fußball spielen!“ Ortsvorsteher Jupp Hansen hockt mit einem Stück Grasnarbe auf dem Platz des VfR Unterbruch und versteht die Welt nicht mehr: Irgendjemand ist mit seinem Auto auf den Platz gefahren und hat darauf tiefe Fahrspuren hinterlassen.

Aber damit nicht genug, hat sich der Fahrer auch noch im Driften, Wenden und Anfahren geübt und dabei an mehreren Stellen die Grasnarbe komplett vernichtet.

„Am Samstag war ich hier noch mit dem Hund unterwegs. Da war alles in Ordnung“, erzählt Hansen. Am Mittwoch seien dann Mitarbeiter der Stadt auf dem Platz gewesen, um Bodenproben zu nehmen, um die optimale Behandlung des Platzes im Frühjahr vorzubereiten. Sie hätten die Schäden festgestellt und ihn informiert.

Um überhaupt auf den Platz zu gelangen, hätten der oder die Täter zudem wohl das Eingangstor gewaltsam aufgehebelt, vermutet der Ortsvorsteher mit Blick auf die Spuren an dem eisernen Rahmen des normalerweise verschlossenen Zugangs.

Die Stadt habe mittlerweile bei der Polizei Anzeige erstattet. „Wer tut so was? Das ist doch einfach nur pure Zerstörungswut.“ Sein Sohn Lars, Geschäftsführer des Fußballvereins, hat für den kommenden Samstag, 24. Januar, 11 Uhr, bereits per E-Mail all seine Vorstandskollegen gebeten, ihn mit entsprechendem Werkzeug bei der Beseitigung der gröbsten Schäden zu unterstützen.

„Eine maschinelle Bearbeitung ist aktuell nicht möglich, und wird auch bis in den März hinein bedingt durch die Witterung nicht möglich sein, da schweres Gerät benötigt wird“, erklärt er. Die Bearbeitung von Hand könne aber auch nur die ärgsten Mängel beheben.

„Die Grasnarbe wird nur schwer bis gar nicht beiwachsen“, befürchtet er. „Der Platz ist natürlich bis auf Weiteres gesperrt. Ob und wann ein Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, hängt jetzt erst einmal von unserem Einsatz am Samstag ab.“

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