Einer der härtesten Wettbewerbe für klassische Gitarristen

Von: anna
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Einen Teil der eingesandten Aufnahmen hatten Theo Krings (links) und Roman Viazovskiy zur Präsentation mit ins Rathaus gebracht. Foto: anna

Heinsberg. Gerade mal acht Jahre sind es her: 2005 wagten Jugendmusikschul-Leiter Theo Krings als Festivaldirektor und der klassische Gitarrist und Gitarrenlehrer Roman Viazovskiy sich daran, zu einem internationalen Gitarrenfestival, kombiniert mit einem Wettbewerb, nach Heinsberg einzuladen. Was daraus geworden ist, zeigt die Liste der 48 Teilnehmer aus insgesamt 29 Ländern für den diesjährigen, fünften Wettbewerb vom 7. bis 11. Mai.

Sie wurde von den beiden in einer anonym ausgetragenen Vorrunde anhand eingesandter Aufnahmen zusammengestellt. „Alle Favoriten, die auf dem Markt sind, werden hier in Heinsberg sein“, freute sich Viazovskiy bei der Präsentation des Wettbewerbs im Heinsberger Rathaus. „Nur drei fehlen“, ergänzte Krings schmunzelnd. „Sie waren beim letzten Wettbewerb in der zweiten Runde ausgeschieden.“

Während bei anderen Wettbewerben mit großen Namen, wie denen im italienischen Alessan-dria oder im spanischen Madrid, die Teilnehmerzahlen rückläufig seien, erfreue sich Heinsberg zunehmender Attraktivität, erläuterten die beiden. „Man spricht in Gitarrenkenner-Kreisen weltweit über Heinsberg“, zeigte sich dann auch Erster Beigeordneter Jakob Gerards beeindruckt.

Warum das so ist? Heinsberg gelte mittlerweile als einer der weltweit härtesten Wettbewerbe für klassische Gitarristen, so Krings. „Wenn diese Trophäe fehlt, wird das als Lücke in der Vita wahrgenommen“, ergänzte Viazovskiy und fuhr fort: „Geschätzt werden die Objektivität und Fairness, ja die ganz Aura, die unser Wettbewerb ausstrahlt.“

Die Teilnehmer der vergangenen Wettbewerbe hätten gespürt, dass in Heinsberg alles getan werde, damit sie sich hier wohlfühlen könnten. „Gleichzeitig ist der enge Kontakt zwischen jungen professionellen Künstlern aus der ganzen Welt und der Bevölkerung der Region eine zwischenmenschliche Besonderheit, die es so nur in Heinsberg gibt“, betonte Krings. Gesucht werden daher in diesem Jahr noch weitere Gastfamilien.

Eingebettet ist der Wettbewerb erneut in ein Gitarrenfestival, das in der Kernwoche jeden Abend ein Meisterkonzert der Spitzenklasse bietet, erstmals als Kombination von einem Solisten und einem renommierten Ensemble.

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