Eine musikalische Reise zu den Musikclubs Kubas

Von: Utz Schäzle
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Die Band Algo Diferente im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule in Wassenberg. Foto: Utz Schäzle

Wassenberg. Eine musikalische Reise zu den Musikclubs Kubas präsentierte die Band Algo Diferente im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule in Wassenberg. Organisiert von der Stadt Wassenberg, dem Kultur-Förderverein Wassenberg und der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg, erklangen Songs in einem musikalischen Mix zweier Kulturen – Lebensfreude, Gelassenheit und Leidenschaft inklusive.

Die Band spielte eine völlig neue Art der Musik, den Cu-Pop, eine Verschmelzung populärer westlicher Popmusik mit den heißen Rhythmen Kubas. Und das mit einer Leidenschaft und künstlerisch starken Ausstrahlung, die das Publikum mitreißt.

Man musste sich automatisch mitbewegen, wenn man diese Musik hörte. Still sitzenbleiben war kaum möglich, die heißen kubanischen Rhythmen faszinierten, ja verzauberten die Zuhörerschaft. Algo Diferente teilte so seine emotionalen Momente mit dem Publikum.

Die Hüften schwingen

Um dies auch nachvollziehen zu können, muss man etwas von Kuba kennen. Die Kubaner sind Nachfahren afrikanischer Sklaven, spanischer Eroberer und europäischer Einwanderer. In immer neuen Mischverhältnissen entstand eine immense Vielfalt musikalischer Ausdrucksformen.

Feurige Rhythmen, die die Hüften zum Schwingen bringen – das beweist: die kubanische Lebensfreude ist nicht bloß ein Klischee, immer und überall tanzt irgendwer.

Rhythmen, die um die ganze Welt gingen, haben in Kuba ihren Ursprung: Dazu zählen der Cha-Cha-Cha, Salsa (Timba), Mambo, Rumba und Son.

Und hier setzen die Kölner Musiker der Band Algo Diferente an, wenn „In the stone“ von Earth, Wind & Fire als Timba, Justin Timberlakes „Senorita“ als Cha-Cha-Cha und Michael Jacksons „Human Nature“ als Salsa daherkommen. Hervorragende Musiker setzen diese Ideen in Töne und Rhythmus um.

Faszination für die Musik

Die wichtigsten Trommelinstrumente sind dabei die sogenannten Congas. Mit ihnen spielt man zum Beispiel in der Salsa das „Rhythmuspattern“.

Und das sind dann die Momente, in denen man vom Rhythmus gepackt wird und die Faszination für diese Musik ins Unermessliche steigt. Es war ein toller Abend, temperamentvoll und voller Leichtigkeit.

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