Eine kurzweilige musikalische Reise in Baal

Von: gp
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Ein schönes Frühjahrskonzert boten die Männergesangvereine Borussia Baal und Eintracht Hilfarth. Unterstützt wurden sie dabei von der Sopranistin Alyssa Knorr. Foto: Günter Passage

Hückelhoven-Baal. „Singen macht Freude“: Unter diesem Leitsatz stand das Frühjahrskonzert, das der Männergesangverein Borussia 1860 Baal in Zusammenarbeit mit dem MGV Eintracht Hilfarth im Baaler Bürgerhaus veranstaltete. Mit von der Partie war der russische Folklore-Chor Rjabinuschka Erkelenz.

Zu Beginn dieses Gemeinschaftskonzertes begrüßte Dieter Zahren, Vorsitzender des MGV Borussia Baal, die zahlreich erschienen Gäste. Zahren merkte an, dass der Verein eine lange Tradition in Baal und der Region sowie zur Stadt Hückelhoven pflegt. „Seit der Gründung des MGV im Jahre 1860 ist es unser Ziel, durch vierstimmigen Singen die Geselligkeit und Gemütlichkeit zu fördern“, so der Vorsitzende.

Das gesangliche Retertoire umfasst sowohl klassisches Liedgut als auch Arrangements populärer und moderner Komponisten. „Bei den zahlreichen Auftritten konnten wir mit dieser Mischung unsere immer wieder aufs Neue begeistern. Mit der Verpflichtung unseres musikalischen Chorleiters versuchen wir nun, unsere Chordarstellung und damit auch unsere Liedvorträge noch anspruchsvoller und publikumswirksamer zu gestalten“, merkte der Vorsitzende weiterhin an. Anschließend übergab Zahren das Wort an Herry Vierboom, der für die musikalische Leitung dieses Konzertes verantwortlich zeichnete und im weiteren Verlauf durch das Programm führte.

Herausragende Leistungen

„Es ist so schön, ein Musikant zu sein“, trugen nun die Baaler und Hilfarther Sänger vor. Fortgesetzt wurde die musikalische Reise, die in die Berge führte, mit dem Stück „Die Glocken von Isola Bella“. Unterstützt wurde der Chor dabei von der Sopranistin Alyssa Knorr und Georg Pusch am Keyboard. Mit dem „Ave Maria no morro“, einem brasilianischen Volkslied, endete für den Chor der erste Teil dieses Konzertes.

Mit Klaus Dieter Pingel, seit 60 Jahren aktiv im MGV Borussia, sowie Manfred Geisler, der 65 Jahre dabei ist, wurden äußerst verdiente Sänger geehrt. Zudem wurde Josef Lemmen, der 20 Jahre im Vorstand des Chores tätig ist, aufgrund seines herausragenden Engagements vom Vorsitzenden Zahren geehrt.

Unter der Leitung von Nadeshda Reder, am Akkordeon begleitet von Willy Zach, trat nun der in Erkelenz angesiedelte russische Folklore-Chor Rjabinuschka in Aktion. In alte russische Volkstracht gewandet, intonierten die Sängerinnen teils russische Volksweisen, lustige und stimmungsvolle Lieder. Den zahlreichen Besuchern gefiel auch diese Vorstellung. Sie honorierten die Liedvorträge mit kräftigem Applaus.

Dann ging die musikalische Reise weiter. Süd- und mittelamerikanische Volksweisen begeisterten die Zuhörer. Danach ging es in den Wilden Westen. Zunächst sicherte sich die Sängergemeinschaft mit dem Gassenhauer von Gus Backus „Da sprach der alte Häuptling der Indianer“ den Beifall der Zuhörer.

Mit „Siebentausend Rinder“ und „Auf meiner Ranch“, einer amerikanischen Volksweise, wie auch weiteren schwunghaft vorgetragenen Stücken sicherten sich die Sänger die Gunst des Publikums. Auch das Ende dieses Konzert-abends, als sich beide Chöre gemeinsam mit dem Lied „Auf Wiedersehen“ verabschiedeten, machte dieses Konzert zu einem schönen Erlebnis.

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