Eine Krippe im Windlicht oder gar mit zwei Jesuskindern

Von: anna
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Auch Karl und Maria Beumers präsentierten ihre Krippe, zu der gleich zwei Jesuskinder gehören, in der Ausstellung. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Kirchhoven. Seit 1983 engagiert sich in der Pfarrei St. Hubertus Kirchhoven ein Team von derzeit neun ehrenamtlichen Krippenbauern während der Adventszeit in der Pfarrkirche. In diesem Jahr lud es erstmals parallel zu einer zweitägigen Krippenausstellung in das Pfarrheim ein.

Ziel sei, gerade junge Familien dazu anzuregen, die Tradition der Hauskrippen wieder zu beleben, erklärte Hans Cüppers als Mitglied des Teams zur Eröffnung. Ausgestellt waren insgesamt 16 Hauskrippen von aktiven und ehemaligen Krippenbauern. Einige davon präsentierten handgeschnitzte Figuren, die von den Kirchhovenern selbst unter Anleitung eines Krippenbaumeisters aus Rurdorf gefertigt worden waren. Daneben boten zwei professionelle Krippenbauer komplette Krippen und Zubehör zum Kauf an.

„Den Bauplan gibt uns das Weihnachtsevangelium“, erklärte Cüppers weiter und bemerkte mit Blick auf die vielfältigen Darstellungen, dass dem Krippenbauer bei der Ausgestaltung des Geburtsortes keine Grenzen gesetzt seien. So fand sich das Jesuskind in der Krippe dann auch in ganz unterschiedlichen Umgebungen wieder. Sogar in ein großes Windlicht hatte ein Krippenbauer die gesamte Szenerie integriert.

Schirmherr Hans-Peter Krüsemann hielt noch einmal Rückblick bis 1983 hin zu den Anfängen des Krippenbaus in der Kirche, als auf einer Bergtour in Österreich die ersten Ideen dafür aufgezeichnet worden waren. Er freute sich besonders darüber, dass das Team drei neue, junge Mitglieder gefunden hat.

Der Blick auf eine Krippe spreche jeden Menschen an, sie lasse niemanden gleichgültig, sagte Pfarrer Arnold Houf, bevor sich dann alle Besucher auf einen Rundgang durch die Ausstellung machten.

Eine Besonderheit präsentierten dabei Karl und Maria Beumers an ihrer Krippe. Zu ihr gehören gleich zwei Jesuskinder: eines in der Darstellung kurz nach der Geburt und ein schon etwas älteres nach der Beschneidung.

„Wir wollten immer eine alte, antike Krippe mit großen Figuren haben“, erzählte Maria Beumers von den vielen Wegen, die ihre Krippe durch Deutschland zurückgelegt hatte, bis sie diese vor rund drei Jahren ihr eigen nennen konnte. In der Ausstellung zeigten die beiden jetzt das ältere Jesuskind.

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