Eine gelungene Party unter dem freien Himmel

Von: Johannes Bindels
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Die Zutaten stimmten für die zwölfte Wassenberger Oldie Night auf dem Roßtorplatz: bestes Open Air-Wetter, und gut aufgelegtes Publikum und natürlich eine erprobte Band, wie hier Glenrock Solosängerin und Bassist, die eine tolle Stimmung machte. Foto: Gottfroh

Wassenberg. „Wir heißen nicht Schütz – hier ist Glenrock drin“, scherzte Bandgründer Willi Weindorf über den Namenszug, der über der Bühne stand. Die Zutaten stimmten für die zwölfte Wassenberger Rock-Pop-Oldie Night auf dem Roßtorplatz: bestes Open Air-Wetter, ein großes und gut aufgelegtes Publikum und eine erprobte Band, die eine tolle Stimmung machte.

Der Gewerbeverein Wassenberg, der Kultur-Förderverein Wassenberg und die Stadt Wassenberg hatten die weit über die Region bekannte Coverband Glenrock verpflichtet für die mehr als vierstündige Open-Air-Veranstaltung. Bei freiem Eintritt reisten die Fans selbst aus Düsseldorf an.

Platz zum Tanzen, Steh- und Sitzplätze sowie die vorhandene Gastronomie schafften die besondere Mischung je nach Gusto für eine gelungene Party unter freiem Himmel. In drei Sets spielte Glenrock die ganze Bandbreite ihres Könnens ab, unterstützt durch eine bestens abgestimmte Ton- und Lichttechnik.

Die Band in der Besetzung mit Susanne Huben, Nadine Gebbing und Willi Weindorf (jeweils Gesang), Frank Stellmacher (Bass & Gesang), Zakaria Akaouchi (Gitarre), Arkadius Gabrisch (Keyboards) und Ralph van den Waardenberg (Drums) traf gleich mit ihren ersten Songs die Erwartungshaltung des Publikums, ob „Africa“ (von TOTO), „Music“ (John Miles) oder „Could you be loved“ (Bob Marley), die Stimmung stieg mit jedem Song. Und geplant waren mehr als 30 Beiträge an diesem Abend.

Einige der Höhepunkte der einzelnen Sets waren die Soloauftritte von Susanne Huben und Nadine Gebbing. „Die beiden Sängerinnen gefallen mir am besten, tolles Auftreten, voluminöse Stimmen und mitreißende Präsentationen wie bei den Songs „Kyrie“ (Mr. Mister), „Simply the best“ (Tina Turner) oder „Schatten an der Wand“ (Jule Nigel)“, formulierte eine Zuschauerin und stand mit Ihrer Meinung nicht alleine.

Klar, dass mit der aufziehenden Dämmerung und den Lichttechnik-Akzenten die Mittanz- und Mitsing-Aktionen ständig an Potential gewannen. Ob nun Manfred Mann (For you), Nena (Irgendwie-Irgendwo-Irgendwann), BAP (Verdamp lang her) oder Tote Hosen (An Tagen wie diesen) gecovert wurde, Band und Publikum wurden immer besser zu einer stimmungsverschworenen Gemeinschaft. Nur zwangsläufig dann, dass Zugaben nicht ausblieben.

Die Party hätte wohl die ganze Nacht gedauert, wenn nicht die Rahmenbedingungen für eine zeitliche Begrenzung auch die Belange der Anwohner zu berücksichtigen hätte. „Ich bin Wassenbergerin und zum wiederholten Male hier dabei“, bestätigte eine junge Frau und traf wohl damit auch das Erwartungsgefühl der meisten Anwesenden für eine Fortsetzung der Veranstaltung im nächsten Jahr.

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