Eine Fundgrube für Briefmarkenfreunde

Von: Anna Petra Thomas
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Fachmännische Blicke: Viel los war im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule beim Großtauschtag. Fotos (2): anna Foto: anna

Wassenberg. Über guten Besuch von Händlern und Interessenten am Hobby des Briefmarkensammelns freuten sich die Briefmarkenfreunde Birgelen bei ihrem internationalen Großtauschtag im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule in Wassenberg. Mit dabei war auch die Briefmarken-AG der Schule.

Auf Tischen, voll mit Kisten, Kartons und Alben, fanden sich jede Menge Briefmarken, aber zum Beispiel auch Ansichtskarten oder Münzen. 15 Teilnehmer zählte darüber hinaus die Offene-Klasse-Ausstellung, die Sammlung zu ganz unterschiedlichen Themen zeigte, von Sammlungen von Marken mit Blumen- oder Tiermotiven bis hin zu diversen geschichtlichen Themen. Den ersten Platz belegte nach Wertung der Jury am Ende die Sammlung „Notgeld“ von Gertrud Lorenz aus Birgelen.

Auf Platz zwei kam Horst Schmidt aus Gera mit seiner Sammlung zu „Elsa Brändström“. Dritter wurde Vereinsmitglied Norbert Hauck aus Haaren mit seiner Präsentation unter dem Titel „Burgen und Schlösser. Franz-Josef Breuer ergänzte die Schau mit seinen Präsentationen zur Ära der Eisenbahn in Wassenberg und zur Geschichte des Birgelener Musikvereins.

Ein Beleg dafür, dass das Sammeln von Briefmarken auch für junge Menschen ein interessantes Hobby sein kann, war die Beteiligung von Jochen Keimes (15) am Tauschtag. Das Hobby habe er von seinem Vater, erzählte der Schüler, der in der Schul-AG aktiv ist. Hinzu komme ein Interesse an deutscher Geschichte, von der ihm sein Großvater viel erzählt habe. Beides zusammen ergab für ihn als Sammelgebiet die Zeit des Nationalsozialismus und die ältere Bundespost.

Der junge Sammler freute sich deshalb sehr, bei einem anderen Sammler ein Vordruckalbum für die Jahre 1949 bis 1968 für deutsche Marken günstig ergattern zu können. Und hier und da bekam er dann auch eine Marke für sein neues Album – geschenkt. „Natürlich“, schmunzelte Geschäftsführer Alfred Schneider. „Die Jugendarbeit ist doch das Wichtigste!“

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