Einblicke in die Geschichte des Hauses Hohenbusch

Von: hewi
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Beschaulich und beeindruckend: Das ehemaligen Kreuzherrenkloster Haus Hohenbusch. Foto: Stefan Klassen
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v.l.: Die beiden Autoren Nicole Stoffels (Stadtmarketing) und Frank Körfer, Karin Hansen (HTS), Franz-Josef Mertens (Kreissparkasse), Almuth Kardung und Heinz Küppers (beide Förderverein) und Bürgermeister Peter Jansen. Foto: hewi

Erkelenz-Hetzerath. „Wussten Sie das schon über Haus Hohenbusch?“ Über das ehemalige Klostergut vor den Toren der Stadt gibt es Einiges, das man wissen sollte. Eine neue Broschüre, die der Förderverein in Zusammenarbeit mit der Stadt Erkelenz herausgegeben hat, gibt interessante Einblicke in die Geschichte und Gegenwart Hohenbuschs.

Auch Erkelenzer werden in der Broschüre interessante Einblicke in die facettenreiche Geschichte und Gegenwart bekommen, sind sich die Autoren Frank Körfer und Nicole Stoffels sicher. Bei der Vorstellung der Broschüre im Herrenhaus erinnerte Bürgermeister Peter Jansen an die Anfänge der Arbeit vor 15 Jahren. „Damals rief mich Heinz Küppers an, ob ich helfen könnte, Regale zu schleppen“, erzählte er.

Denn zuerst musste der gesammelte „Pröll“ beseitigt werden, der sich im Laufe der Jahre angesammelt hatte. „Hier gab es eine Dixi-Toilette und einen offenen Wasserhahn“, erinnerte sich Küppers. „Der Boden des Kaminzimmers war mit Sand aufgefüllt.“ Aus dem Regaleschleppen wurde die Dienstagsgruppe, die wiederum Keimzelle des Fördervereins ist, wie der Vorsitzende Heinz Küppers betonte. Ihre Arbeit führte zur Sanierung der Gebäude. Das Gelände wird für Spaß, Freizeit, Konzerte und auch Kultur genutzt.

Gerade das Nebeneinander der unterschiedlichen Nutzungsformen mache den Reiz Hohenbuschs aus, erklärte Autor Frank Körfer. Er hat sich intensiv mit der wechselvollen Geschichte Hohenbuschs auseinandergesetzt und ist sich sicher, dass er noch lange nicht alles herausgefunden hat. Weil Hohenbusch „ein starkes Stück Heimat“ sei, ist auch die Kreissparkasse gerne zur Stelle, wenn neue Projekte in und um Hohenbusch geplant werden, betonte Vorstandsmitglied Hans-Josef Mertens. Seine Geschichte und seinen Stellenwert für Erkelenz müsse man den Bürgern und Besuchern der Stadt gleichermaßen vermitteln.

Die Broschüre, die in einer Auflage von 5000 Stück erschienen ist, wird in Erkelenz und auf Messen zum Einsatz kommen, betonte die Stadtmarketing-Referentin und Koautorin Nicole Stoffels. Auch der Heinsberger Tourist Service ist dabei und wirbt mit der Broschüre für einen Besuch Hohenbuschs. Beigelegt ist ein Flyer, in dem die feststehenden Veranstaltungen des laufenden Jahres aufgelistet sind.

Vom Electrisize-Festival und Ferienspielen bis Kunstlabor, Reit- und Springturnier und Bauernmarkt reicht das Spektrum der Großveranstaltungen. Dazu kommen die vielen kleinen und privaten Feiern, für die Hohenbusch auch Platz bietet. Pro Jahr seien es bis zu 120 private Veranstaltungen, erklärte Küppers. Tendenz steigend.

„Denkmäler ohne Nutzungskonzept erreichen nicht das Bewusstsein der Öffentlichkeit“, ist sich Körfer sicher. Eine umfassende Darstellung der Nutzungsmöglichkeiten bietet die Broschüre deshalb auch.

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