Ein Zusammenspiel von Musik und Farbe beim Jahreskonzert

Von: koe
Letzte Aktualisierung:
13456750.jpg
Der Instrumentalverein Hilfarth zog auf seinem Jahreskonzert alle Register seines Könnens. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Hilfarth. „Die Melodie der Farben“ prangte es in großen Lettern über den tüchtigen Musikerinnen und Musikern des Hilfarther Instrumentalvereins beim Jahreskonzert 2016 im dicht besetzten Saal Sodekamp/Dohmen. Die Musikstücke hatten allesamt etwas mit Farben zu tun, und wer sein Talent als Hobbymaler entdecken wollte, der konnte sich mit Hilfe von Malstiften ausprobieren, die auf den Tischen bereitlagen.

Auch das diesjährige Jahreskonzert des im Stadtgebiet von Hückelhoven bekannten und beliebten Instrumentalvereins entwickelte sich zu einem tollen Erlebnis für die Musikfreunde. Präsident Hermann-Josef Knur freute sich über den guten Besuch, begrüßte zahlreiche Ehrengäste und leitete zum inzwischen traditionellen Auftritt des Projektorchesters über, einer bunt zusammengewürfelten Musikergruppe aus jungen und jung gebliebenen Musikern des Musikvereins St. Josef aus Ratheim, Freisinn Baal und des Instrumentalvereins aus Hilfarth.

Adina Tsenari und Henri Schnelle hatten die Ansage übernommen und stellten zunächst Ann-Christine Königs und Leon Grabe vom Musikverein St. Josef aus Ratheim sowie Sandra Schnelle vom Instrumentalverein Hilfarth vor, die zum ersten Male bei einem Konzert auf der Bühne mitwirkten.

Mit dem Konzertmarsch „Towards the future“ eröffneten die tüchtigen Nachwuchsmusiker das Konzert und begannen danach einen Ausflug in die moderne Welt der Pop-Musik. Britta Hansen und Sebastian Neef agierten mit viel Geschick als Dirigenten und „Queen“ sowie „Pink“ ließen grüßen.

Ausschnitte aus dem Musical „Les Miserables“ folgten, ehe das Projektorchester mit seinem letzten Stück einen Ausflug in die fantasievolle Welt des Walt Disney unternahm. Natürlich kamen die Nachwuchsmusiker um Zugaben nicht herum, ehe sie die Bühne räumten für die „Profis“, die dann abstrakte wie konzertante Musik boten, Klassiker ebenso wie bekannte Lieder.

Schon bald wurde klar: Farben und Musik erzeugen Wechselwirkungen und knüpfen Verbindungen, bilden in gewisser Weise Gemeinschaften. Zur Aufführung unter dem Dirigenten Jan Vleugels kamen „The green Berets“, „Green Hill Fantasy“, „Yellow Submarine“, „Moulin Rouge“, „Ganz in Weiß“, „An der schönen blauen Donau“, „Lemon Tree“, „The Golden Secret“, „The Pink Panther“, Bert Kaempfert-Melodien, „Rosamunde“ und „A Tribute to Amy Winehouse“.

Natürlich provozierte das sachkundige Publikum mit seinem langanhaltenden Beifall die Musiker des Instrumentalvereins zu mehreren Zugaben. Es war schon ein besonderes Erlebnis, den tüchtigen Musikern zuzuhören.

Nach der Pause nahmen Präsident Hermann-Josef Knur und Johannes van den Borst als Geschäftsführer des Kreismusikerverbandes Heinsberg einige Ehrungen verdienter Musiker aus den Reihen des Instrumentalvereins vor: Für fünf Jahre Aktivität wurde Lars Zich ausgezeichnet, für 15 Jahre Jens Hansen, Ulrike Weiland und Sonja Palauneck (alle Instrumentalverein).

Als Mitglieder des Instrumentalvereins und des Volksmusikerbundes wurden ausgezeichnet: Lea Drews, Sara Drews, Karin Knur, Thomas Wirtz (alle zehn Jahre), Birgit Schmitz (20 Jahre), Kirsten Bernath, Gerd Eßer, Arndt Holten und Simone Oidtmann (alle 25 Jahre) und Frank Schmitz für 30 Jahre.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert